Kurznachrichten

DOG-Kongress erfolgreich beendet

Mehr als 4.500 Teilnehmer aus 52 Ländern verzeichnete der 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), der Ende September im Congress Center Leipzig tagte, teilte die Gesellschaft mit. Unter dem Motto „Lebenslang gut sehen – weil Augenärzte forschen, lehren, heilen und helfen“ diskutieren die Kongressteilnehmer neue diagnostische Strategien und Therapien, die dazu beitragen, gutes Sehen bis ins hohe Alter zu gewährleisten.

Julius Springer-Preis verliehen

Im Rahmen der 107. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Leipzig wurde der ‚Julius Springer-Preis für Ophthalmologie 2009‘ Dr. Armin Wolf von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München für die Publikation einer Studie über die Therapieeffekte bei einer besonders aggressiven Form der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) verliehen.

Höchstdotierte Auszeichnungen der DOG für innovative Forschung

Die Forschungsförderung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) für innovative wissenschaftliche Projekte in der Augenheilkunde dotiert mit je 20.000 Euro erhielten in diesem Jahr Dr. Thomas Fuchsluger, Universitäts-Augenklinik Essen, und Dr. rer. nat. Alexa Klettner aus der Kieler Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Weitere hochdotierte Förderungen erhielten Dr. Adrian Gericke, Mainz, und Dr. Maria Fronius, Frankfurt.

Augenstern e.V. feiert 10-jähriges Jubiläum

Seit mittlerweile zehn Jahren informiert der gemeinnützige Verein „Augenstern e.V. – helfen zu sehen“ über kindliche Augenerkrankungen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, vermeidbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern zu verhindern. Zielgruppen der Aufklärungsarbeit sind Eltern, Angehörige, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, aber auch Kinder- und Jugendärzte, Hausärzte, Augenärzte, medizinische Therapeuten, Gesundheitsämter und Augenoptiker.

Theodor-Axenfeld-Preis für Ulmer Augenärzte

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig sind Professor Dr. Jürgen Kampmeier, Oberarzt an der Augenklinik am Universitätsklinikum Ulm, und seine Kollegen mit dem Theodor-Axenfeld-Preis ausgezeichnet worden. Die Forscher wurden vor allem für ihre neuen Erkenntnisse zur ganztägigen Anwendung der so genannten AR-Technik geehrt, die es speziellen Datenbrillen ermöglicht, Bilder oder Beschriftungen in das menschliche Sichtfeld einzuspielen.

Genetische Ursachen des Glaukoms

Das Glaukom ist durch einen fortschreitenden Verlust von retinalen Ganglienzellen in der Netzhaut charakterisiert, der zur zunehmenden Erblindung führt. Neurotrophine sind kleine lösliche Signalproteine, die in vielen Tierarten das Überleben zahlreicher neuronaler Zellverbände unterstützen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. André Reis berichtet nun über die Entdeckung von sieben verschiedenen Mutationen im Gen für eines der Neurotrophine.