Depression bei Menschen mit Sehschädigung im Alter
Menschen mit einer Sehschädigung weisen unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen Faktoren bis zu fünf Mal häufiger eine Depression auf als Personen ohne Sehschädigung. 25 bis 45 Prozent der sehgeschädigten Senioren sind von einer Depression betroffen. Die Prävalenz ist unabhängig vom Schweregrad der Sehschädigung, was bedeutet, dass auch bereits geringe Grade von Sehschädigung eine Depression bewirken können. Dr. Nadja Högner (Hannover) und Charlotte Dannehr (Berlin) stellen mögliche Ursachen für das Entstehen einer Depression bei sehgeschädigten Menschen im Alter dar.

