Mit 20 Millionen Euro gegen die Flussblindheit
Rund 40 Millionen Afrikaner sind derzeit mit den Erregern der Flussblindheit infiziert – fast so viele, wie Spanien Einwohner zählt. Die oft chronisch verlaufende Krankheit führt bei jedem zehnten Betroffenen zur Erblindung. Ein internationales Konsortium von Wissenschaftlern will nun nach neuen Heilmitteln suchen. Basis ist ein neues Therapiekonzept, das Wissenschaftler der Universität Bonn entwickelt haben. Die Bill & Melinda Gates-Stiftung fördert den Kampf gegen die gefährliche Krankheit mit umgerechnet knapp 20 Millionen Euro. Das Projekt wird von der Liverpool School of Tropical Medicine and Hygiene koordiniert. Größter Partner des weltweiten Konsortiums ist die Universität Bonn.

