Studie weist retikuläre Drusen bei AMD nach
Eine neue Studie an der Universitäts-Augenklinik Bonn zur Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) hat zu einer überraschenden Entdeckung geführt: Demnach finden sich bei Betroffenen extrem häufig charakteristische Veränderungen der lichtempfindlichen Netzhaut: So konnte die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. F. G. Holz bei zwei Dritteln aller untersuchten Patienten derartige retikuläre Drusen nachweisen. Bislang nahm man an, dass es vor allem krankhafte Prozesse unterhalb der Netzhaut sind, die zum Sehverlust führen.

