15. Oktober: Tag des weißen Stockes
Anlässlich des „Internationalen Tag des Weißen Stockes“ der Vereinten Nationen am 15. Oktober geben drei Selbsthilfeorganisationen Tipps für den Umgang mit blinden Menschen, teilte der DBSV mit.
Anlässlich des „Internationalen Tag des Weißen Stockes“ der Vereinten Nationen am 15. Oktober geben drei Selbsthilfeorganisationen Tipps für den Umgang mit blinden Menschen, teilte der DBSV mit.
Die im Anfang 2009 beschlossene kaufmännische Kooperation zwischen der Universitäts-Augenklinik Hamburg Eppendorf mit der Augenklinik Bellevue (Kiel) wurde am 1.9.2010 „in gegenseitigem Einvernehmen“ vorzeitig beendet, teilte Prof. Dr. Gisbert Richard, der Direktor der Universitäts-Augenklinik Hamburg Eppendorf mit.
Am heutigen 8. Oktober startet die neunte Woche des Sehens. Augenärzte, Selbsthilfe-Organisationen und internationale Hilfswerke informieren gemeinsam zu den Themen Augengesundheit, Sehbehinderung und Blindheit. Unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause sind bis zum 15. Oktober mehr als 200 Aktionen im gesamten Bundesgebiet geplant, vom Tag der offenen Tür über das Dunkelerlebnis bis zur Begehung eines riesenhaften Augenmodells.
Eine Rekordzahl von 2.700 Teilnehmern aus aller Welt, tagte anlässlich des 10. Euretina Kongresses vom 2.-5. September 2010, im Palais de Congres, Porte Maillot in Paris. Damit war dieses Treffen nicht nur das größte Euretina-Meeting in der Geschichte der Gesellschaft, sondern sei auch die größte Zusammenkunft von Retinologen weltweit, heißt es seitens der Veranstalter. Dies zeige die hohe internationale Akzeptanz der Veranstaltung und sei ein Indiz für die hohe Qualität der wissenschaftlichen und klinischen Beiträge.
Im Rahmen der bundesweiten „Woche des Sehens“ findet am 13. Oktober 2010, von 18.00 bis 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstraße 10-14, statt.
Als Auftaktveranstaltung zur Woche des Sehens findet am 8. Oktober in Düren eine Informationsmesse zum Thema Sehbehinderung und Erblindung statt, bei der die Akteure des Netzwerks Sehen, zu denen auch die Augenklinik des UKA gehört, ihre Beratungsangebote vorstellen. Anschließend findet unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Jörg Dietrich Hoppe, dem Präsidenten der Bundesärztekammer, ein Benefizkonzert mit Brigitte Angerhausen und Band statt.
Dr. Albrecht Hennig, der seit 28 Jahren als Augenarzt für die Christoffel-Blindenmission (CBM) in Nepal arbeitet, ist gestern im Berliner Konzerthaus mit dem Quadriga-Preis für vorbildliche bürgerschaftliche Haltung ausgezeichnet worden. Hennig, der das Sagarmatha Choudary Augenhospital in Lahan leitet, war 1982 mit seiner Frau Kristina für die CBM nach Nepal gegangen.
Schielende Kinder sollten so früh wie möglich behandelt werden. Dann lassen sich neben Sehschwächen auch soziale Benachteiligungen vermeiden, wie eine Studie des Kantonsspitals St. Gallen zeigt. Priv. Doz. Dr. Dietlind Friedrich, Leiterin des Arbeitskreises „Schielen“ im Berufsverband der Augenärzte betont, dass die Schielbehandlung ein Wettlauf gegen die Zeit ist, da später irreparable Schäden auftreten können.
Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum entwickelten ein Computer-Modell, das auf weitreichenden Interaktionen zwischen Nervenzellen aufbaut. Es erklärt unter anderem, wie Nervenzellen von Nachbarn „vorgewarnt“ werden, so dass sie Reize schneller verarbeiten können. Die Forscher berichten in PLoS Computational Biology über ihre Arbeit.
Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Chemikers Dr. Oliver Weingart, Universität Duisburg-Essen (UDE), hat die Reaktionsmechanismus zu Beginn eines Sehvorgangs experimentell untersucht und einen detaillierteren Einblick in den Mechanismus der Initialreaktion des Sehvorgangs erhalten, berichten die Wissenschftler in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift nature.