Primäre Sehrinde komprimiert redundante Sinnesinformation
Zehn Millionen Bits – das ist die Information, die das Auge bei schnellen Blickbewegungen in jeder Sekunde an das Großhirn übermittelt. Wie die primäre Sehrinde, die Eingangsstation für Informationen des Sehsinns im Gehirn, diese Daten weiterverarbeitet, beschreiben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Osnabrück in der Fachzeitschrift „Cerebral Cortex“. Mit einem neuen optischen Verfahren wiesen sie nach, dass das Gehirn nicht immer die vollständige Bildinformation überträgt. Stattdessen bedient es sich der Unterschiede zwischen aktuellen und zuvor gesehenen Bildern.

