Aus der aktuellen Ausgabe

Multimodale Diagnostik bei idiopathischen durchgreifenden Makulaforamen

Das idiopathische durchgreifende Makulaforamen beschreibt einen Defekt, der alle neurosensorischen Schichten von der inneren Grenzmembran bis zum retinalen Pigmentepithel betrifft. Durch Innovationen in der nicht-invasiven Bildgebung in der Augenheilkunde wurde das Verständnis von Pathologien der vitreoretinalen Grenzfläche in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Nathalie Bleidißel (München) beschreibt die Anwendung der multimodalen Diagnostik, um prognostische Faktoren zu identifizieren und…

Zum 121. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)

Führung, Menschlichkeit und Kompetenz Unter das Leitthema „Führung in der Augenheilkunde durch Menschlichkeit und Kompetenz“ hatte Prof. Nikolaos E. Bechrakis den diesjährigen Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin gesetzt. Es gehe darum, Menschen zu inspirieren, zu motivieren, aber auch zu führen, um ihre individuellen und kollektiven Fähigkeiten sowie die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu…

Das aufklappbare Auge

Serie zur Sammlung Roth (Folge 143) Seitdem die Menschheit sich mit der Fähigkeit des Sehens beschäftigt, versucht man die Anatomie des Sehorgans und vor allem seine optischen Gesetze zu entschlüsseln. Bis zur ersten Untersuchung mit einem Mikroskop im 17. Jahrhundert, womit die einzelnen Gewebeschichten endlich differenziert werden konnten, wurde das Auge auf Grund seines schalenartigen…

Ernährungsstrategien beim primären Offenwinkelglaukom

Das Verständnis zum primären Offenwinkelglaukom (POWG) hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt von einer isolierten Optikusneuropathie hin zu einer neuroinflammatorischen Erkrankung. Neben einer zieldruckorientierten Therapie ist es unerlässlich, auch einen positiven Einfluss auf die lokale und systemische Neuroinflammation zu nehmen. In diesem Kontext steht zunehmend das enterale Mikrobiom im Zentrum des Interesses. Prof. Prof….

Erste Erfahrungen mit dem eyeWatch-System bei Glaukompatienten

Das eyeWatch-System ist das erste modifizierbare Glaukomimplantat, bei dem nicht-invasiv von außen der Augeninnendruck über eine einstellbare Anpassung des Flüssigkeitswiderstands im Drainageschlauch reguliert werden kann. Dies ist besonders bei Patienten mit therapierefraktärem Glaukom wichtig, bei denen postoperativ eine präzise Kontrolle des Augeninnendrucks notwendig ist. Dr. Constance Weber und Dr. Karl Mercieca berichten über erste Erfahrungen mit dem…

Gel-Stent-Implantat zur Behandlung unterschiedlicher Glaukomformen

Neben herkömmlichen Operationstechniken wie der Trabekulektomie, die eine deutliche und langanhaltende IOD-Senkung erzielen kann, kommen viele weitere operative Therapiemöglichkeiten in Betracht. In letzter Zeit gewinnen weniger invasive operative Verfahren wie der XEN-Gel-Stent an Bedeutung, da diese vergleichbare Erfolgsraten aufweisen und mit einer besseren Rekonvaleszenz und geringeren sowie vorhersagbareren Risiken verbunden sind. Dr. Caroline J. Gassel, Dr. Emil…

Jahrestagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (VNDA)

Zur diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (VNDA) hatte Tagungspräsident Priv.-Doz. Dr. Fabian Höhn, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde des Marienhospitals Osnabrück, in die Stadt des Westfälischen Friedens eingeladen. Der Fokus der Tagung lag auf der Zukunft der Augenheilkunde und damit auch auf der zukünftigen Generation von Augenärzten und augenärztlichem Assistenzpersonal. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) fasst die…

Interview mit Prof. Nikolaos E. Bechrakis anlässlich der DOG 2023

„Führung in der Augenheilkunde durch Menschlichkeit und Kompetenz“ Zu ihrer 121. Jahrestagung lädt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) vom 28. September bis 1. Oktober nach Berlin ein. Erstmalig wird im Rahmen der DOG 2023 eine Führungsakademie der Fachgesellschaft initiiert werden, durch die jüngere oder auch zukünftige Augenärztinnen und Augenärzte in der Entwicklung ihrer Führungskompetenzen unterstützt…

17. Internationales Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam

„Zukunftsorientierte Netzhautforschung“ Unter dem Motto „New aspects in personalized and molecular medicine“ fand das 17. Internationale Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam statt. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Augenforschung präsentierten neue Ansätze in der Genomik und Bioinformatik zur Identifizierung von Krankheiten, Gene für erbliche Netzhauterkrankungen und altersbedingte Makuladegeneration, Modelle zu deren Validierung und gentherapeutische Ansätze….

Das Myopodiorthoticon

Serie zur Sammlung Roth (Folge 142) Die Fähigkeit, Dinge in geringem Abstand deutlich besser zu sehen als in der Ferne, kannten die Menschen schon in der Antike. Ihnen fiel auf, dass manche Menschen im Nahbereich Dinge besser erkennen konnten als andere. Die Griechen nannten den Zustand Myopie, Sehen im engen Abstand, im Nahbereich. Bereits Aristoteles…