Die Brille als Standessymbol
Die Preise der ersten Sehhilfen, bekannt als Lesestein oder Nietbrille, sind uns unbekannt. Sie dürften aber, so geht aus frühen Berichten hervor, das Jahressalär eines Kardinals betragen haben.
Die Preise der ersten Sehhilfen, bekannt als Lesestein oder Nietbrille, sind uns unbekannt. Sie dürften aber, so geht aus frühen Berichten hervor, das Jahressalär eines Kardinals betragen haben.
Viele Bilder von Vincent van Gogh weisen Eigenheiten auf, die Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten des Malers zulassen, darunter Folgen von Vergiftung durch den Gebrauch toxischer Farbpigmente, Absinths und Digitalispräparaten und eine Enzymkrankheit.
Der Begriff Dysphotopsien umfasst visuelle Phänomene, die nicht tatsächlich vorhanden sind, aber nach Kataraktoperationen mit Intraokularlinsenversorgung von Patienten und Patientinnen wahrgenommen werden.
Unter dem Motto „Mach mal P.A.U.SE. in Hamburg“ hatte die Selbsthilfegruppe „Uveitis im Norden“ unter Leitung von Gesine Fechner (Hamburg) und in Zusammenarbeit mit der Deutsche Uveitis Arbeitsgemeinschaft DUAG e.V. zum zweiten Mal zu einer hybriden Fortbildung eingeladen.
Mit mehr als 6.500 Teilnehmern konnte der Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC), der vom 20. bis 22. Juni in Nürnberg stattfand, wieder einen Besucherrekord verzeichnen. Erstmals wurden mit Prof. Ingrid Kreissig und Dr. Gabriele Lang zwei Frauen in die „Hall of Fame“ aufgenommen.
Die Kataraktchirurgie hat eine lange Geschichte, von den frühen Starstichen, bei dem die eingetrübte natürliche Linse auf den Boden des Glaskörpers gedrückt wurde, bis zu den heutigen IOL-Implantationen mit verschiedensten optischen Prinzipien und Möglichkeiten für Operateur und Patienten.
Die Erfindung der optischen Biometrie im Jahr 1999 und die Einführung des ersten Biometers veränderten die Kataraktchirurgie grundlegend. Damit die ermittelten Daten auch für die korrekte Berechnung der IOL-Stärke geeignet waren, mussten die Formelkonstanten entsprechend angepasst werden.
Serie zur Sammlung Roth (Folge 152) – Mit zunehmender Entwicklung der Kulturen stieg auch das Interesse an der Welt und der Umwelt. Babylonier, Ägypter und Griechen beobachten bereits den Weltraum, die Natur, sie versuchten zu verstehen was im Kosmos einerseits und dem Mikrokosmos andererseits vorging.
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844–1900) prägte den Begriff des „Übermenschen“. Nietzsches Übermensch kann Übermenschliches: Er kann sehen, was er sehen will. Bei Bedarf wechselt er die Brille. Die philosophische Forschung hat dieses Konzept anerkannt und nennt es „Perspektivismus“.
Unter dem Motto „Presbyopie trifft Netzhaut“ fand Mitte März das erste Winterthur Ophthalmology Symposium statt, zu dem Dr. Ivo Guber und Priv.-Doz. Dr. Josef Guber in die sechstgrößte Stadt der Schweiz einluden. Neben einem wissenschaftlichen Programm zu allen Themen der modernen Augenheilkunde mit Referenten aus dem In- und Ausland wurden Workshops und Wetlabs angeboten.