Toxische Keratopathie bei Pflegemittelinkompatibilität
Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Hans-Walter Roth.
Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Hans-Walter Roth.
Altenpflege müsse sich stärker auf die wachsende Zahl von blinden und sehbehinderten alten Menschen einstellen, so das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in seinem jüngst erschienenen Fachmagazin Pro Alter.
Heidelberger Wissenschaftlerin für grundlegende Arbeit zur Entstehung der Altersabhängigen Makuladegeneration(AMD) mit Preis der „Großloge der Deutschen Odd Fellows“ ausgezeichnet.
Jahrestagung der Julius Hirschberg-Gesellschaft in Straßburg
Vom 28. bis 30. September 2006 fand in Straßburg die 20. Jahrestagung der Julius Hirschberg-Gesellschaft, der Vereinigung für Geschichte der Augenheilkunde mit Sitz in Wien, statt. Hochkarätige internationale Referenten bestritten das umfangreiche und vielfältige Programm, aus dem im folgenden exemparisch einige Themen herausgegriffen und zusammengefasst werden. Ein Beitrag von Dr. Sibylle Scholtz.
Internationales Symposium zum Thema implantierbare Sehprothesen
Zum ersten Mal kamen in Deutschland Vertreter aller Forschungsgruppen zusammen, die sich weltweit mit der Entwicklung implantierbarer Sehprothesen beschäftigen und berichteten über den Stand ihrer Arbeiten. Das internationale Symposium wurde von der Stiftung Retina Implant und von Pro Retina Deutschland organisiert und fand am 9. September 2006 im Bonner Wissenschaftszentrum statt. Der Vormittag war dem wissenschaftlichen Dialog gewidmet, am Nachmittag fanden Vorträge für Patienten statt. Ein zusammenfassender Bericht von Prof. Dr. Peter Walter.
„Apparative Diagnostik in der Augenheilkunde“
Vom 13. bis 17. Februar 2007 tagt in Düsseldorf die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) als gemeinsame Veranstaltung von BVA und DOG mit dem diesjährigen Hauptthema „Apparative Diagnostik in der Augenheilkunde“. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. Vorsitzenden des BVA, Dr. Uwe Kraffel.
Die Toxoplasmose ist eine weltweit auftretende parasitäre Zoonose und die häufigste Ursache einer posterioren Uveitis in Mitteleuropa. Entgegen häufiger Lehrmeinung sind erworbene, frische Infektionen häufiger zu beobachten als kongenitale Übertragungen. Interessante neue Erkenntnisse sind durch die Genotypisierung und Unterscheidung von drei Toxoplasmosestämmen (I bis III) zu erwarten. Prof. Dr. Uwe Pleyer, Necip Torun und Prof. Dr. Oliver Liesenfeld geben einen Überblick zur Epidemiologie, Klinik und Infektionsimmunologie der Toxoplasma Retinochorioiditis.
Nationale VersorgungsLeitlinie zur diabetischen Retinopathie
Im Rahmen des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) haben sich unter Koordination des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) die verschiedenen Fachvertreter auf den Inhalt der NVL „Typ-2-Diabetes – Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen“ geeinigt. In der am 24. November 2006 als Leitlinie der Bundesärztekammer beschlossen Fassung konnten die beteiligten Autoren die wichtigsten Anliegen der Augenärzteschaft in diese einheitlichen und evidenzbasierten ärztlichen Schlüsselempfehlungen und Eckpunkte zur bereichsübergreifenden Versorgung von Typ-2-Diabetikern mit möglichen beziehungsweise bestehenden Netzhautkomplikationen einbringen. Die Autorengruppe der NVL fasst die inhaltlichen Aspekte dar.
Die Forschungspreise der Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG)
Auch im vergangenen Jahr wurden anlässlich der DOG-Tagung in Berlin erneut vielversprechende Forschungsansätze zur Uveitis durch die Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG) ausgezeichnet. Das Preiskomitee und die DUAG kamen übereinstimmend zu der Meinung, dass die sechs ausgezeichneten Publikationen einen wesentlichen Ansatz für die Diagnostik oder Therapie der Uveitis (klinische Preise) ermöglicht haben oder einen deutlichen Erkenntnisgewinn über die Mechanismen erbracht haben, die bei der Uveitis eine Rolle spielen (experimentelle Preise), um dadurch möglicherweise Ideen für neue therapeutische Strategien zu liefern. Prof. Dr. Manfred Zierhut stellt die aktuellen Arbeiten vor.
Eine Übersicht der Methoden
Für die Diagnosestellung und die Therapieüberwachung von Uveitispatienten können Bildgebende Verfahren nützlich sein. Nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch auf Aussagekraft, Belastung des Patienten und zeitliche Gegebenheiten ist es wichtig, dass sie gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Dr. Friederike Mackensen gibt eine Übersicht der Methoden, die im Interdisziplinären Uveitiszentrum an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg häufiger eingesetzt werden.