Die Gesundheitsreform steht – wie geht es weiter?
Niedergelassene Augenärzte blicken derzeit in eine ungewisse Zukunft: Was die Gesundheitsreform für ihre Honorarsituation bringen wird, lässt sich derzeit noch kaum abschätzen.
Niedergelassene Augenärzte blicken derzeit in eine ungewisse Zukunft: Was die Gesundheitsreform für ihre Honorarsituation bringen wird, lässt sich derzeit noch kaum abschätzen.
Entwicklungen in der Katarakt- und Refraktiven Chirurgie
Vom 16. bis 17. März findet in Potsdam der 21. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation und refraktive Chirurgie (DGII) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen Tagungspräsidenten Prof. Dr. Manfred R. Tetz, Direktor der Augentagesklinik Spreebogen und wissenschaftlicher Leiter des Berlin Eye Research Institutes (BERI), über das aktuelle Programm.
Vergleich von Vor- und Nachteilen für die LASIK-Operation
Die Laser in situ Keratomileus (LASIK) ist heute das wichtigste Verfahren der Refraktiven Chirurgie. 2004 wurde an der alz augenklinik München der Femtosekundenlaser in die klinische refraktive Chirurgie eingeführt und in dieser Zeit die Resultate mit denen der verwendeten Mikrokeratome verglichen. Prof. Dr. Thomas F. Neuhann, Dr. Markus Bauer und Dr. Barbara Lege stellen Vor- und Nachteile der Mikrokeratom-LASIK der Femto-LASIK gegenüber.
Altenpflege müsse sich stärker auf die wachsende Zahl von blinden und sehbehinderten alten Menschen einstellen, so das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in seinem jüngst erschienenen Fachmagazin Pro Alter.
Heidelberger Wissenschaftlerin für grundlegende Arbeit zur Entstehung der Altersabhängigen Makuladegeneration(AMD) mit Preis der „Großloge der Deutschen Odd Fellows“ ausgezeichnet.
Jahrestagung der Julius Hirschberg-Gesellschaft in Straßburg
Vom 28. bis 30. September 2006 fand in Straßburg die 20. Jahrestagung der Julius Hirschberg-Gesellschaft, der Vereinigung für Geschichte der Augenheilkunde mit Sitz in Wien, statt. Hochkarätige internationale Referenten bestritten das umfangreiche und vielfältige Programm, aus dem im folgenden exemparisch einige Themen herausgegriffen und zusammengefasst werden. Ein Beitrag von Dr. Sibylle Scholtz.
Internationales Symposium zum Thema implantierbare Sehprothesen
Zum ersten Mal kamen in Deutschland Vertreter aller Forschungsgruppen zusammen, die sich weltweit mit der Entwicklung implantierbarer Sehprothesen beschäftigen und berichteten über den Stand ihrer Arbeiten. Das internationale Symposium wurde von der Stiftung Retina Implant und von Pro Retina Deutschland organisiert und fand am 9. September 2006 im Bonner Wissenschaftszentrum statt. Der Vormittag war dem wissenschaftlichen Dialog gewidmet, am Nachmittag fanden Vorträge für Patienten statt. Ein zusammenfassender Bericht von Prof. Dr. Peter Walter.
„Apparative Diagnostik in der Augenheilkunde“
Vom 13. bis 17. Februar 2007 tagt in Düsseldorf die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) als gemeinsame Veranstaltung von BVA und DOG mit dem diesjährigen Hauptthema „Apparative Diagnostik in der Augenheilkunde“. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. Vorsitzenden des BVA, Dr. Uwe Kraffel.
Die Toxoplasmose ist eine weltweit auftretende parasitäre Zoonose und die häufigste Ursache einer posterioren Uveitis in Mitteleuropa. Entgegen häufiger Lehrmeinung sind erworbene, frische Infektionen häufiger zu beobachten als kongenitale Übertragungen. Interessante neue Erkenntnisse sind durch die Genotypisierung und Unterscheidung von drei Toxoplasmosestämmen (I bis III) zu erwarten. Prof. Dr. Uwe Pleyer, Necip Torun und Prof. Dr. Oliver Liesenfeld geben einen Überblick zur Epidemiologie, Klinik und Infektionsimmunologie der Toxoplasma Retinochorioiditis.
Nationale VersorgungsLeitlinie zur diabetischen Retinopathie
Im Rahmen des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) haben sich unter Koordination des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) die verschiedenen Fachvertreter auf den Inhalt der NVL „Typ-2-Diabetes – Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen“ geeinigt. In der am 24. November 2006 als Leitlinie der Bundesärztekammer beschlossen Fassung konnten die beteiligten Autoren die wichtigsten Anliegen der Augenärzteschaft in diese einheitlichen und evidenzbasierten ärztlichen Schlüsselempfehlungen und Eckpunkte zur bereichsübergreifenden Versorgung von Typ-2-Diabetikern mit möglichen beziehungsweise bestehenden Netzhautkomplikationen einbringen. Die Autorengruppe der NVL fasst die inhaltlichen Aspekte dar.