Autor: Katica Djakovic

Monozentrische Dreijahresergebnisse nach PRL-Implantation

Einige refraktive Verfahren wie PRK oder LASIK sind durch Faktoren wie hohe Myopie, Hyperopie oder eine dünne Hornhaut in ihrer Anwendung bei entsprechenden Patienten limitiert. Daher haben sich für diese Patienten phake Intraokularlinsen als Therapieoption entwickelt. Bei den bisherigen Modellen zeigen sich unterschiedliche Komplikationsraten und -profile. Bei den phaken Hinterkammerlinsen steht vor allem das Langzeitrisiko einer Kataraktentwicklung im Vordergrund. Dr. Anja Liekfeld, Dr. Necip Torun, L. Friederici und Prof. Dr. Dr. Peter Rieck berichten über Dreijahresergebnisse bei myopen Patienten mit einer phaken Hinterkammerlinse, die nach bisherigen Erfahrungen eine geringere Komplikationsrate aufweist.

Zum 21. Kongress der ASCRS/ASAO in San Diego

Zum 21. Kongress der ASCRS/ASAO in San Diego

Neues zu Katarakt- und Refraktiver Chirurgie
Vom 27. April bis zum 2. Mai trafen sich Ophthalmo-logen aus aller Welt zum 21. Kongress der ASCRS (American Society of Cataract and Refractive Surgeons) und der ASOA (American Society of Ophthalmic Administrators) im sonnigen San Diego, Kalifornien. Knapp 3.000 Teilnehmer nahmen an dieser Tagung teil, auf der über 1.000 wissenschaftliche Beiträge in Form von Vorträgen, Postern oder Videos präsentiert wurden. Die Industrie war mit nahezu 300 internationalen Ausstellern vertreten. Ein Beitrag von Matthias Müller.

6. Juni ist Sehbehindertentag

„Ich sehe so, wie du nicht siehst“ ist das Motto des jährlich am 6. Juni stattfindenden Sehbehindertentages. Bundesweit machen an diesem Tag der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), seine 20 Landes- und Ortsvereine sowie rund 30 weitere Organisationen des Sehbehindertenwesens durch vielfältige Aktionen auf die Situation sehbehinderter Menschen aufmerksam.

Autofluoreszenz bei trockener AMD

Die Autofluoreszenz bietet neue Darstellungsmöglichkeiten hinsichtlich Ausmaß und Fortschreitens der trockenen Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Ziel einer Untersuchung an der Univ.-Augenklinik München war der Vergleich verschiedener Methoden, wie der zweidimensionalen Linien-Darstellung der optischen Dichte, der topographischen sowie der 3D-Darstellung, zur graphischen Auswertung der erhaltenen Autofluoreszenzbilder. Dr. Rupert W. Strauß, Prof. Dr. Anselm Kampik und Priv. Doz. Dr. Aljoscha S. Neubauer fassen die Ergebnisse zusammen.

Methoden zum Monitoring einer arteriell antihypertensiven Therapie durch Netzhautgefäßuntersuchungen

Erste telemedizinische Fundusuntersuchungen in Deutschland
Longitudinalstudien mit hohem Evidenzgrad zeigen, dass retinale Mikroangiopathien die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie bei Personen vorhersagen, die initial als Nicht-Hypertoniker definiert worden sind. Auch können sie die Auftretenswahrscheinlichkeit von cerebro-kardiovaskulären Ereignissen, wie beispielsweise Schlaganfall, unabhängig von traditionellen Risikofaktoren prognostizieren. Eine genaue Dokumentation der mikroangio_pathischen Befunde und eine quantitative Beschreibung der Verengung der retinalen Arteriolen stellt damit eine wichtige medizinische Information für die derzeitige oder zukünftige Blutdrucksituation und für die Gefäßrisikoeinschätzung dar. Ein Beitrag von Prof. Dr. Georg Michelson.