Rolle der Meibomdrüsen für Therapieoptionen beim Trockenen Auge
Experimentelle Modelle zur Untersuchung der (Patho-)Physiologie
Da die Prävalenz der Meibomdrüsendysfunktion und der damit einhergehenden evaporativen Form des Trockenen Auges sehr hoch ist, ist es von großem klinischen Interesse, tiefere Einblicke in die Pathogenese zu gewinnen. Experimentelle Modelle der Meibomdrüsen sind hierbei essentielle Voraussetzungen, um pathologische Veränderungen und Prozesse auf molekularer Ebene zu identifizieren. Außerdem können experimentelle Modelle dazu dienen, neuartige Therapieoptionen zu entwickeln und zu evaluieren. Dr. rer. nat. Jana Dietrich (Erlangen) stellt eine aktuell in Laboren intensiv verwendete Zelllinie der Meibomdrüse sowie eine vor kurzem etablierte lebende Organschnittkultur humaner Meibomdrüsen vor.

