Kurznachrichten

Forschungsprojekt zur beeinträchtigten Wahrnehmung

Das ungestörte Zusammenspiel aller Sinne ermöglicht Menschen eine zusammenhängende und effiziente Wahrnehmung – so gehören zum Beispiel Sehen und Fühlen ganz eng zusammen. Fehlt einer dieser Sinne in einer frühen Lebensphase, wirkt sich dies später negativ auf die gesamte Wahrnehmung aus. Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die zugrundeliegenden Hirnprozesse zu identifizieren. Die Ergebnisse sind jetzt in der renommierten Fachzeitschrift PLOS Biology veröffentlicht worden.

RWA: Wissenschaftspreis und Dr. Georg-Preis ausgeschrieben

Bei der nächsten Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte (RWA) im Januar 2016 in Bonn wird erneut der Dr. Georg-Preis im Wert von 10.000 Euro für Verdienste auf dem Gebiet der Operationen im Bereich der Augenheilkunde an einen Augenarzt beziehungsweise Arzt im Praktikum und der Weiterbildung vergeben. Bewerbungen können bis zum 14. Dezember 2015 beim Schriftführer des Vereins, Dr. Kristian Gerstmeyer, Augen-Praxisklinik Minden (E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen)) gerichtet werden.

Erste Professur für ophthalmologische Epidemiologie

Die erste Professur für ophthalmologische Epidemiologie und neuroretinale Bildgebung in Deutschland trat Priv.-Doz. Dr. med. Robert Finger (MIH, PhD) im November an der Universitäts-Augenklinik in Bonn an. Die W2-Stiftungsprofessur wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn eingerichtet und wird sowohl von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung als auch von Novartis unterstützt. Dr. Finger leitete zuvor den Bereich Population Health am Centre for Eye Research Australia, eines der international renommiertesten augenheilkundlichen Forschungszentren, teilt die Universität Bonn mit.

München: Zentrum für angewandte Sehforschung (ZEFAS) gegründet

Im November 2015 wurde das Zentrum für angewandte Sehforschung als Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität gegründet. Es versteht sich als Forschungs-, Behandlungs- und Beratungseinrichtung für Menschen allen Alters mit Sehbehinderung und besonderem visuellem Rehabilitationsbedarf. Nach Mitteilung der Universität werden hierdurch an einem Ort angewandte Forschung und Entwicklung sowie Patientenversorgung gebündelt und gefördert.

Neues EU-Forschungsnetzwerk zur Sehforschung wird in Tübingen koordiniert

Die Europäische Union hat einem internationalen neurowissenschaftlichen Forschungsnetzwerk grünes Licht gegeben, teilt die Universität Tübingen mit. Das Netzwerk will die visuelle Informationsverarbeitung im Auge besser verstehen und dient der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. Es umfasst 15 Institute und Technologiefirmen aus neun Ländern (Belgien, Deutschland, Israel, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweiz, UK) und wird in Tübingen koordiniert. Das Projekt steht unter dem Titel „switchBoard – In the Eye of the Observer: Visual Processing at the Heart of the Retina“ und wird über vier Jahre mit 3,8 Millionen Euro gefördert.

Bei Verdacht auf Legasthenie erst zum Augenarzt

Nicht jede Leseschwäche bei Schulkindern ist zwangsläufig eine Lese- und Rechtschreibstörung (LRS), auch Legasthenie genannt. Oft liegt es an den Augen und eine Brille kann die Fehlsichtigkeit ausgleichen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb bei Verdacht auf eine LRS zu einer augenärztlichen Untersuchung. Auch bei einer bestehenden Legasthenie kann eine Sehstörung die Symptome zusätzlich verstärken. Empfehlungen für die Diagnostik und Behandlung einer LRS gibt eine Leitlinie, an der die DOG mitgewirkt hat.

RWA: Wissenschaftspreis und Dr. Georg-Preis ausgeschrieben

Bei der nächsten Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte (RWA) im Januar 2016 in Bonn wird erneut der Dr. Georg-Preis im Wert von 10.000 Euro für Verdienste auf dem Gebiet der Operationen im Bereich der Augenheilkunde an einen Augenarzt beziehungsweise Arzt im Praktikum und der Weiterbildung vergeben. Bewerbungen können bis zum 14. Dezember 2015 beim Schriftführer des Vereins, Dr. Kristian Gerstmeyer, Augen-Praxisklinik Minden (E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen)) eingereicht werden.

7. November: Patiententag Pathologische Myopie

Zum 3. bundesweiten Patiententag „Pathologische Myopie – krankhafte Kurzsichtigkeit“ lädt die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig am 7. November gemeinsam mit PRO RETINA Deutschland e. V. nach Leipzig ein. Ziel ist es, betroffene Patienten und Angehörige über die seltene Augenerkrankung zu informieren, Informationen zu Diagnostik und Therapiemöglichkeiten zu geben, Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten vorzustellen sowie sich gegenseitig auszutauschen