Leonardo da Vinci: Genie dank Strabismus?
Nach Forschungen unter Leitung von Prof. Christopher Tyler von der School of Optometry and Vision Sciences an der City University of London litt der italienische Maler Leonardo da Vinci an Strabismus, was ihm die Möglichkeit gab, dreidimensionale Szenen in seinen Skulpturen und Gemälden darzustellen. Der britische Wissenschaftler untersuchte sechs Kunstwerke von Leonardo da Vinci und seinem Lehrer Andrea del Verrocchio, dem nach Ansicht einiger Experten Leonardo da Vinci Modell gestanden hat, und analysierte die Augenausrichtung der Dargestellten auf den Gemälden, darunter die berühmtesten Werke des italienischen Künstlers: Vitruvian Man und Salvator Mundi, das als teuerstes Gemälde weltweit versteigert wurde. Die Studie „Evidence That Leonardo da Vinci Had Strabismus“ wurde in der Zeitschrift JAMA Ophthalmology veröffentlicht.

