161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit identifiziert
Die internationale Forschergruppe „Consortium for Refractive Error and Myopia“ (CREAM) hat die weltweit größte genetische Studie zur Kurzsichtigkeit in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht. Daran beteiligt waren Wissenschaftler der Gutenberg-Gesundheitsstudie der Universitätsmedizin Mainz. Die Studie identifizierte 161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit. Damit vervierfacht sich die Anzahl der bekannten genetischen Risikofaktoren. Diese Faktoren spielen in allen Zelltypen der Netzhaut eine Rolle. Die meisten hängen mit der Verarbeitung von Licht zusammen. Dies unterstützt die Vermutung, dass mangelndes Sonnenlicht ein wichtiger Auslöser für Kurzsichtigkeit ist.

