Makulapigmentverteilung als Biomarker für die Erkrankungsprogression bei MacTel
Die physiologische Rolle des Makulapigmentes umfasst die Filterung schädlichen, kurzwelligen Lichtes, die Reduktion von Blendung und, auf molekularer Ebene, die Neuroprotektion retinaler Zellen. Bei Patienten mit Makulären Teleangiektasien Typ 2 (MacTel) konnte bereits gezeigt werden, dass die Reduktion des Makulapigmentes mit einer Dysfunktion beziehungsweise dem Verlust von Müller-Zellen sowie mit diversen weiteren morphologischen und funktionellen Veränderungen assoziiert ist. Dr. Simone Tzaridis, Prof. Peter Charbel Issa, Dr. Tjebo F.C. Heeren, Dr. Sarah Thiele, Prof. Frank G. Holz und Dr. Philipp Herrmann erörtern anhand von Ergebnissen einer retrospektiven, longitudinalen Studie die Makulapigmentverteilung als Biomarker für die Erkrankungsprogression bei MacTel.

