OCT-Biomarker für den akuten retinalen Zentralarterienverschluss
Durch die in den letzten Jahren zunehmende Evidenz einer verbesserten Visusprognose des retinalen Zentralarterienverschlusses nach einer frühen intravenösen Thrombolyse, nimmt eine schnelle und sichere Diagnosestellung sowie die möglichst genaue Bestimmung der Ischämiedauer an Bedeutung zu. Der Verschluss der retinalen Zentralarterie ruft spezifische Veränderungen wie beispielsweise ein ischämisches Netzhautödem der inneren Netzhautschichten hervor. Die optische Kohärenztomographie (OCT) könnte hierbei zur Darstellung und Quantifizierung ischämischer Biomarker eine Schlüsselrolle in der Diagnostik einnehmen und als Hilfsmittel in der Indikationsstellung einer intravenösen Thrombolyse dienen. Dr. Daniel A. Wenzel und Prof. Maximilian Schultheiß erörtern OCT-Biomarker für den akuten retinalen Zentralarterienverschluss.

