Praxisfall Kontaktlinse
Zentrales Hornhautulkus nach Tragen einer Kontaktlinse
Von Dr. Hans-Walter Roth.
Zentrales Hornhautulkus nach Tragen einer Kontaktlinse
Von Dr. Hans-Walter Roth.
Die Woche des Sehens findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vom Sonntag, den 7. Oktober, bis Montag, den 15. Oktober 2007 statt.
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) lädt vom 20. bis 23. September 2007 nicht nur zum 105. Kongress, sondern zugleich auch zur Feier ihres 150-jährigen Bestehens nach Berlin, in Europas größtes Tagungshotel, das Estrel Convention Center. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker über den Kongress und die anstehenden Festlichkeiten.
„Tränen lügen nicht“
Ein offener Brief von Priv.-Doz. Dr. E. M. Messmer und Prof. Dr. A. Kampik.
Verabschiedung von Prof. Dr. Herbert Kaufmann
Prof. Dr. Herbert Kaufmann, langjähriger Leiter der Universitäts-Augenklinik Gießen, hielt Ende Juni seine Abschiedsvorlesung. Kaufmann wurde, aus Köln kommend, 1978 nach Gießen berufen, zunächst als Direktor der Abteilung für Strabologie, ab 2001 nach der Emeritierung von Prof. Dr. K. W. Jakobi als Leiter der Universitäts-Augenklinik. 2006 trat er in den Ruhestand, führte aber kommissarisch die Klinik weiter bis April 2007. Mit Kaufmann zieht sich einer der renommiertesten Strabologen aus der Augenheilkunde zurück. Ein Beitrag von Dr. Hannsjürgen Trojan.
Beschleunigung der Sehfunktion durch computergestütztes Training
Nach Implantation von Multifokallinsen verbessert sich der Visus oft über mehrere Monate. Diese Beobachtung, die durch einige Studien unterstützt wird, legt die Vermutung nahe, dass postoperativ ein protrahierter Lernprozess stattfindet. Am Knappschaftskrankenhaus in Sulzbach wurde nach einer geeigneten Trainingsmethode gesucht, um diesen Vorgang zu beschleunigen und auch messbar zu machen. Ein Beitrag von Gregor Ott, Dr. Hakan Kaymak und Prof. Dr. Ulrich Mester.
Das Therapieprinzip eines behandlungsbedürftigen Glaukoms ist die Absenkung des Augendruckes auf den so genannten Zieldruck. Bei Versagen medikamentöser Therapie oder bei zwingenden Kontraindikationen kann eine Laserchirurgie oder ein operativer Eingriff notwendig sein. Sowohl Diagnostik als auch Verlaufskontrolle werden in der Regel ambulant durchgeführt, können aber gegebenenfalls auch stationär erfolgen. Auch die operative Therapie ist sowohl ambulant oder stationär möglich. Prof. Dr. Carl Erb und Prof. Dr. Holger Mietz erörtern jeweils die Argumente für eine ambulante beziehungsweise stationäre Betreuung des Glaukompatienten.
Anwenderbericht nach einer Probestellung in der Praxis
Zur Laserbehandlung des vorderen und hinteren Augenabschnittes bieten sich verschiedenen Lasersysteme an. Anlässlich der erforderlichen Neuanschaffung eines Kombinationslaser für disruptive Vorderabschnittsanwendungen (YAG-Laser) und Netzhautkoagulation (kontinuierlicher Grünlaser) testete Dr. Edgar Nagel nach Probestellung in seiner Praxis zwei verschiedene Gerätesysteme und stellt die Ergebnisse seines subjektiven Vergleichs im folgenden Erfahrungsbericht vor.
Die palpatorische Druckmessung am eigenen Auge
Ein niedergelassener Augenarzt wurde von einem Glaukompatienten, nachdem er ihn zwei Jahre zuvor vorübergehend behandelt und an eine Universitäts-Augenklinik überwiesen hatte, auf Schmerzensgeld aus Arzthaftung verklagt: Der Augenarzt habe es versäumt, ihn über die Selbstpalpation zur Kontrolle des eigenen Augendruckes zu informieren, mit der die spätere Erblindung seines Auges hätte verhindert werden können, so der Kläger und berief sich dabei auf die vermeintliche Aussage eines anderen Augenarztes, bei dem er nachfolgend in Behandlung gewesen war. Über eine ganz eigenwillige gutachterliche Einschätzung berichtet Dr. Felix Brandt in seinem Erfahrungsbericht.
Zu Diagnostik und therapeutischen Verfahren
Die Diagnostik pathologisch veränderter Tränenwege beschränkte sich vor der Zeit der Endoskope auf die einfache Tränenwegspülung und Farbtests, die von den Augenärzten selbst durchgeführt werden konnten. Bildgebende Verfahren konnten nur mittels radiologischer Verfahren durchgeführt werden und gaben nur indirekte Hinweise auf Tränenwegsverschlüsse. Für den Tränenwegschirurgen waren diese Untersuchungen zumeist jedoch nicht ausreichend oder zufrieden stellend in der Planung der geeigneten Operationstechnik. Prof. Dr. Andreas Kuchar gibt einen Überblick über die Entwicklung der minimalinvasiven Verfahren und beschreibt die diagnostischen sowie therapeutischen Verfahren.