Autor: Ulrike Lüdkte

Therapieansatz für das humane Usher-Syndrom nachgewiesen

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben erstmals einen Therapieansatz für das Usher-Syndrom nachgewiesen, einer rezessiv vererbte Krankheit mit sehr vielfältigem Erscheinungsbild. In schwerwiegenden Fällen werden die Betroffenen taub geboren und leiden ab der Pubertät an einer Degeneration der Netzhaut, die zur völligen Erblindung führt, berichtet die Universität Mainz.

Urlaubstipps vom Augenarzt – Reisen ohne Stress für die Augen

Wer die Koffer packt, um in fernen Ländern die ersehnte Erholung zu genießen, sollte dabei auch an seine Augen denken, empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte, denn ein guter UV-Schutz sei wichtig, unabhägig davon, ob man den Urlaub in den Bergen oder am Strand verbringt. Dr. Gerald Böhme vom Berufsverband der Augenärzte gibt einige Tipps, damit der Urlaub auch für die Augen ohne Stress verläuft und erholsam wird:

Forschungserfolg bei Progressiver Supranukleärer Blickparese (PSP)

Ein internationales Konsortium aus Biowissenschaftlern berichtet in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Genetics“ über die Identifizierung von Genen, die durch Fehlfunktion zur Entstehung der neurodegenerativen Krankheit „Progressive Supranukleäre Blickparese“ (PSP) beitragen. Wie die Universität Gießen mitteilt, wurde das Konsortium von den Professoren Günter Höglinger, Neurologische Klinik in Marburg, und Ulrich Müller, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Gießen, initiiert und zusammen mit amerikanischen Kollegen geleitet.

Ophthalmochirurgen tagen in Nürnberg

Rund 5.000 Teilnehmer aus aller Welt werden zu dem 24. Internationalen Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) erwartet, der vom 19. bis 22. Mai unter dem Vorsitz von Dr. Armin Scharrer (Fürth) in Nürnberg stattfindet. Zur jährlichen Tagung werden die therapeutischen und diagnostischen Goldstandards des Faches, aber auch Innovationen präsentiert und diskutiert. Ergänzend bieten Kurse und Wetlabs vielfältige Möglichkeiten, praktisches Wissen zu vertiefen. Berufspolitisch interessiert die Frage nach dem Strukturwandel in der augenheilkundlichen Versorgung – eine Diskussion mit geladenen Gästen soll die unterschiedlichen Aspekte des Themas beleuchten. Zu den Programmschwerpunkten gehören unter anderem kontroverse Diskussionen fachlicher Fragestellungen; eine besondere Aufmerksamkeit gilt der verbesserten Diagnostik bei feuchter Makuladegeneration und vorgestellt werden auch die neuesten Premiumlinsen.

Neue optische Kontrastmittel in der Augen-Mikrochirurgie

Wissenschaftler der Universtät München haben neue Farbstoffe als optische Kontrastmittel entwickelt, die im Unterschied zu früheren Farbstoffen keine ungünstigen Wirkungen am Auge mehr zeigen sollen, teilte die Universität München mit. Bereits früher habe es Versuche in dieser Richtung gegeben, die aber bisher wenig erfolgreich gewesen seien, berichtet Professor Heinz Langhals vom Department Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, der gemeinsam mit Professor Anselm Kampik und Professor Christos Haritoglou von der Augenklinik des Klinikums der Universität München die neuen optischen Kontrastmittel entwickelte.

AMD-Netz NRW e.V.: Eröffnungsveranstaltung am 7. Mai in Münster

Am 7. Mai fällt der Startschuss für das AMD-Netz NRW e.V., ein medizinisch-soziales Netzwerk für AMD-Patienten unter Federführung des Wirtschafts-Professors Heribert Meffert. Das Veranstaltungsprogramm (9.30 bis 16 Uhr) im Schloss der Universität Münster bietet prominente Redner aus Politik und Medizin. Im Zentrum des innovativen und unabhängigen Netzwerks steht der Patient. Ziel ist es, den Versorgungsprozess zu verbessern, über die AMD (altersabhängige Makuladegeneration) zu informieren und so die Lebensqualität des Patienten zu steigern.