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Strabologisches und orthoptisches Jubiläumssymposium tagte in Göttingen

Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Hermann Mühlendyck – von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2004 Direktor der Abteilung Strabologie und Neuroophthalmologie der Augenklinik der Universitätsmedizin Göttingen – richtete die Augenklinik Anfang Februar ein wissenschaftliches Symposium aus. Zahlreiche Weggefährten des Jubilars konnten für einen Beitrag eingeladen werden, sodass ein abwechslungsreiches strabologisches und orthoptisches Programm zustande kam. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) fasst das Symposium zusammen.

Am 8. Februar fand zu Ehren von Prof. Hermann Mühlendyck aus Anlass seines 80. Geburtstages ein strabologisches und orthoptisches Jubiläumssymposium in Göttingen statt. Geboren am 27. Dezember 1939 in der „Kannenbäckerstadt“ Höhr-Grenzhausen im Westerwald führte sein Weg nach dem Medizinstudium in das damalige, von Prof. Curt Cüppers begründete „Mekka der Strabologie“, Gießen, und 1978 erfolgte die Habilitation. 1980 erhielt Mühlendyck den Ruf nach Göttingen, als Direktor mit dem Aufbau und der Gestaltung der Abteilung Strabologie und Neuroophthalmologie der Universität Göttingen betraut. Nach Erreichen des offiziellen Ruhestandes in 2004 war der Jubilar weiterhin, in Harmonie mit seinem Nachfolger, Prof. Michael Schittkowski, bis 2011 klinisch, insbesondere operativ tätig. Als Lehrender und Vortragender wirkt er bis zum heutigen Tage, wie Prof. Klaus-Peter Boergen (München) in seiner Laudatio „Hermann Mühlendyck – Kollege und Freund“, betonte. 2007 wurde er Ehrenmitglied der Bielschowsky-Gesellschaft, die er 1986 mitbegründet und deren erstes Symposium in Göttingen unter seiner Leitung stattgefunden hatte.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Mai 2020.

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