Allerlei in Leipzig
Zur 107. Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hatte der diesjährige Präsident Prof. Dr. Peter Wiedemann anlässlich der 600-Jahresfeier der Universität nach Leipzig geladen. Damit tagte die Gesellschaft wie bereits 1932 und zuletzt 1991 nun schon zum dritten Mal seit ihrem Bestehen in Leipzig. Nach gut zehn Jahren Kongressausrichtung in Berlin kostete dies erwartungsgemäß einige Teilnehmerzahlen. So mancher scheute die Anreise, die durchaus in jeder Hinsicht lohnenswert war: Ein schön gelegenes, lichtdurchflutetes Kongresszentrum mit einer für die DOG idealen Größe erlaubte konzentriertes Tagen und entspanntes Verweilen. Das wissenschaftliche Programm bot gewohnte thematische Vielfalt und die Stadt Leipzig lockte bei herbstlichem Sonnenschein mit Prachtbauten, schmalen Altstadtgässchen und freundlichem Flair. Unter dem etwas sperrigen Motto: „Lebenslang gut sehen — weil Augenärzte forschen, lehren, heilen und helfen“ galt das Leitthema dem guten Sehen des Patienten in allen Lebensphasen einerseits und den dafür erforderlichen Voraussetzungen in der Augenheilkunde andererseits. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.