Die Presbyopie

Serie zur Sammlung Roth (Folge 176) – Schon in der Antike war bekannt, dass mit zunehmenden Alter ein einst gesundes Auge nicht mehr in der Lage war, den Nahbereich optisch zu erfassen. Die Altersweitsichtigkeit, mit dem Fachbegriff Presbyopie bezeichnet, beschrieb das Phänomen. Bekannt ist es aus Rom, wo sich der alte Cato einen Sklaven kaufen musste, der des Lesens mächtig war, und wie die Geschichte uns erzählt, zu einem Spitzenpreis, denn dieser beherrschte neben Latein sogar das damalige Griechisch in Wort und Schrift. Von Dr. Hans-Walter Roth (Ulm)

Sehhilfen kannte man in diesen Jahren noch nicht. Die ersten Brillen entstanden erst im 11. Jahrhundert, es waren einfache bisphärisch geschliffene Linsen aus Bergkristall oder gegossene Linsen aus durchsichtigem Glas. 

Es ist interessant in Pinakotheken, in Gemälden die Frage nach Augenerkrankungen, bewusst oder unbewusst vom Maler dargestellt, zu untersuchen. Besonders beliebt waren Darstellungen des Schielens als besonderes körperliches Merkmal, das verletzte Auge nach dramatischen Unfällen oder gar sein Verlust in einer kriegerischen Handlung.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Ausgabe November 2026.

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