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Kongress DGII 2008
Vom 14. bis 16. Februar tagt in Heidelberg die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII). Zu den besonderen Schwerpunkten des Programms gehört in diesem Jahr die Linsenchirurgie. Multifokallinsen im Rahmen des refraktiven Linsenaustausches, aber auch torische Linsen und Sonderlinsen in der IOL-Chirurgie sind ebenso kongresssbestimmend wie die Entwicklungen im Bereich der Phakotechnologie. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) über die 22. Jahrestagung.
Schläfenarterienentzündung mit Erblindung
Symptombeschreibung der Arteriitis temporalis im 18. Jahrhundert
Die Krankheitszeichen und Symptome der Arteriitis temporalis waren bereits im 18. Jahrhundert aufgrund der Mitteilungen von Herman van Boerhaave und Lorenz Heister bekannt. Allerdings wurde damals noch kein Zusammenhang mit einer verdickten, schmerzhaften Schläfenarterie mitgeteilt. Prof. Dieter Schmidt (Freiburg) setzt sich im Folgenden mit den Arbeiten van Boerhaaves und Heisters auseinander.
Das Auge der Tyche
Serie zur Sammlung Roth (Folge 120)
Das Auge ist nicht nur ein unersetzbares Sinnesorgan, sondern gilt auch seit der Antike als Sitz der Psyche. So sahen die Philosophen Griechenlands die menschliche Seele hinter der schwarzen Pupille im Augeninneren versteckt. Sympathie und Wohlwollen, aber auch Angst und Schreck zeigen sich im Pupillenspiel. Form, Stellung und Bewegungsablauf der Augenlider hingegen gehören zu den Grundlagen der Mimik von Mensch und Tier. Sie signalisieren Stimmung und Gemüt. Dies haben bereits in der Antike die Bildhauer in ihren Werken gezeigt. In besonderem Maße gilt das für Darstellung der Götter.
1. Homburger Keratoconus-Symposium (HKCS)
Im Rahmen der ersten Homburger Herbstakademie fand am 12. November unter der Leitung von Prof. Dr. Berthold Seitz das erste Homburger Keratoconus Symposium (HKCS 2011) statt. Rund 300 Teilnehmer, sowohl Hornhautexperten, niedergelassene Augenärzte, Kollegen aus anderen deutschen Augenkliniken als auch Medizinstudenten sowie Keratokonuspatienten, fanden sich zur Tagung ein. Dr. Udo Hennighausen (Heide) fasst das Symposium zusammen.
Häufigkeit von Kataraktoperationen
Ergebnisse der Gutenberg-Gesundheitsstudie
Bei der Gutenberg-Gesundheitsstudie handelt es sich um eine bevölkerungsbasierte, prospektive, monozentrische Kohortenstudie mit Teilnehmern aus der Bevölkerung der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen. Neben Herz-Kreislauferkrankungen, metabolischen und psychischen Erkrankungen werden auch Augenerkrankungen untersucht, um bessere Erkenntnisse über das jeweilige Erkrankungsrisiko zu gewinnen. In einer ersten Auswertung erfolgte die Bestimmung der Prävalenz der Pseudophakie in der Baseline-Untersuchung. In einer zweiten Analyse wurde die Häufigkeit der Kataraktoperation in der allgemeinen Bevölkerung über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren untersucht. Dr. Julia V. Stingl, Prof. Urs Voßmerbäumer, Prof. Norbert Pfeiffer und Prof. Alexander K. Schuster (Mainz) stellen die Ergebnisse vor.
Minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) mit Mikroimplantaten
MIGS-Eingriffe sind zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der medikamentösen und den von manchen Augenärzten oft als ultima ratio bezeichneten filtrierenden Operationen geworden und erlauben ein früheres und konsequenteres chirurgisches Eingreifen. Patienten, die gleichzeitig ein Glaukom und eine Katarakt haben, werden in vielen Fällen standardmäßig mit kombinierten Verfahren behandelt. Dr. Ralph-Laurent Merté (Münster) gibt einen Überblick der MIGS-Implantate und fasst eigene Ergebnisse und Erfahrungen zusammen.

