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Trabekulotomie mit dem Trabektom
Ein neues minimalinvasives Verfahren in der Kammerwinkelchirurgie
Das Trabektom, entwickelt an der University of California (Irvine, USA), erlaubt die Entfernung des juxtakanalikulären Trabekelmaschenwerks über einen 1,7 mm breiten Clear-Cornea-Zugang, ohne dass die Bindehaut dabei tangiert wird. Die Universitäts-Augenklinik Freiburg wendet das neue Verfahren seit Juni 2009 an und ist damit das erste europäische Trabektomzentrum und eines von über 70 Trabektomzentren weltweit. Priv.-Doz. Dr. Jens F. Jordan, Dr. Matthias Neuburger und Prof. Dr. Thomas Reinhard stellen amerikanische Patientendaten und erste eigene Ergebnisse vor.
3D-Druck eines In-vitro-Modells für das Trockene Auge
Das wässrig-defiziente Trockene Auge ist häufig Folge einer Insuffizienz der Tränendrüse.
Retinale Gentherapie: Neue Aspekte durch klinische Studienergebnisse
Aktuelle Ansätze zur Optimierung gentherapeutischer Effekte
Die Ergebnisse der ersten gentherapeutischen klinischen Studien an Patienten mit schwerer frühkindlicher Netzhautdegeneration aufgrund von Mutationen im RPE65-Gen liegen vor und geben Grund zur Hoffnung, dass in absehbarer Zeit effektive Therapien für eine ganze Reihe verschiedener erblicher Netzhauterkrankungen zur Verfügung stehen. Allerdings zeigen die Daten auch, dass die durchaus euphorisch bewerteten Ergebnisse aus präklinischen Studien an Tiermodellen nicht eins zu eins in die Klinik transferiert werden konnten. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Prof. Knut Stieger und Prof. Birgit Lorenz (Gießen) problematisieren die Ursachen für die mangelnde Übertragbarkeit als Basis für die Identifikation aktueller klinischer Herausforderungen sowie die Erforschung neuer Wege zur Optimierung der gentherapeutischen Effekte.
RDK-Lösungen für die -Kontaktlinsenpflege
Vergleich von Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit (Teil 3)
Aus Gründen der Sparsamkeit und Praktikabilität werden von Kontaktlinsenträgern, vor allem seit Einführung der Silikonhydrogellinsen, mehr und mehr Reinigungs-Desinfektions-Kombinations-Lösungen (RDKL) bevorzugt.
Dr. Dieter Schnell (Ruppichteroth) hat einige Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit von RDK-Lösungen einem Vergleich unterzogen und stellt seine Erkenntnisse vor. Im dritten und letzten Teil geht er im speziellen auf die Untersuchungsmethoden des Optometristen Gary Andrasko ein.
Therapie des Trockenen Auges mit topischem Ciclosporin A
Das Konzept der antiinflammatorischen, immunmodulatorischen Therapie der Keratokonjunktivitis sicca steht nach wie vor im Zentrum der kausalen Therapieansätze. Bisher standen hauptsächlich topische und systemische Steroide zur Verfügung, die jedoch das Risiko von schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen beinhalten. Die Suche nach Substanzen mit geringeren Nebenwirkungen und kausalen Wirkmechanismen führte zur Lokaltherapie mit Ciclosporin A. Dr. Christina Jacobi und Prof. Dr. Friedrich E. Kruse (Erlangen) stellen unter anderem eigene Studienergebnisse vor, die Rückschlüsse auf eine Reduktion inflammatorischer Prozesse auf der Augenoberfläche zulassen.
Fall: Zahnfleischschwellung und Visusreduktion
Die Häufigkeit von Netzhautgefäßverschlüssen korreliert mit zunehmendem Alter, aber nur etwa 10 bis 15 Prozent der Patienten mit venösem Gefäßverschluss sind jünger als 50 Jahre. Besonders bei diesen jungen Patienten ist es wichtig, neben den bekannten Risikofaktoren auch nach weiteren Begleitsymptomen zu suchen, wie zum Beispiel der Anämie, der hämorrhagischen Diathese, einem Hyperviskositätssyndrom oder einer Gingivahyperplasie. Ist eine kardiovaskuläre Genese eher unwahrscheinlich, muss auch an sekundäre Veränderungen im Rahmen einer Leukämie gedacht werden. Dr. Michael Haustein, Dr. Jana Babatz, Dr. Falk Sommer, Conrad Hoffmann, Prof. Lutz E. Pillunat und Dr. Dirk Sandner schildern den Fall einer Patientin, die sich in der Universitäts-Augenklinik Dresden vorstellte.

