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Schläfenarterienentzündung mit Erblindung
Symptombeschreibung der Arteriitis temporalis im 18. Jahrhundert
Die Krankheitszeichen und Symptome der Arteriitis temporalis waren bereits im 18. Jahrhundert aufgrund der Mitteilungen von Herman van Boerhaave und Lorenz Heister bekannt. Allerdings wurde damals noch kein Zusammenhang mit einer verdickten, schmerzhaften Schläfenarterie mitgeteilt. Prof. Dieter Schmidt (Freiburg) setzt sich im Folgenden mit den Arbeiten van Boerhaaves und Heisters auseinander.
Die retinale Vaskulitis
Klinik, Diagnose und Therapie Die retinale Vaskulitis ist eine seltene, potenziell visusbedrohende und somit essenziell zu diagnostizierende Manifestation, häufig im Rahmen einer Uveitis. Prof. Nicole Stübiger und Katharina Marie Müller (Hamburg) geben eine Übersicht über Krankheitsentität und Genese sowie Vorgehen in der Diagnostik und erörtern moderne therapeutische Möglichkeiten für die Optimierung der Patientenversorgung und des…
Der Erfinder der Lichtkoagulation
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Gerhard Meyer-Schwickerath
Die geniale Entwicklung der Lichtkoagulation durch Prof. Gerhard Meyer-Schwickerath hat für die Prophylaxe der Netzhautablösung und viele andere Netzhauterkrankungen eine immense Bedeutung und hat gänzlich neue Wege der Therapie von Augenerkrankungen eröffnet. Die Erstbeschreibung dieser neuen Methode fand sich im 33. Heft 1959 der Beihefte der Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde. Dr. Norbert Bomholt (Recklinghausen) würdigt seinen wissenschaftlichen Lehrer mit einem Ereignis aus dem Jahr 1965.
Die XXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Heiden (Schweiz) Teil 2
Von Friedensnobelpreisträgern, Augenärzten und Medizinhistorikern
Im zweiten Teil des Nachberichtes zur XXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Heiden fasst Dr. Sibylle Scholtz die Vorträge der Referenten zu historischen Biografien, aber auch beispielsweise zum „bösen Blick“, dem Xenonphotokoagulator oder zu Themen wie dem Schicksal verfolgter Ophthalmologen während des Nationalsozialismus zusammen.
Skleritis – Aktuelles zu Diagnose und Therapie
Die Skleritis ist eine entzündliche Augenerkrankung, die häufig mit okulären Komplikationen einhergeht und problematisch verläuft. Es liegen kaum Daten zur Prävalenz der Erkrankung vor. Bemerkenswert ist allerdings der hohe Anteil (40 bis 50 Prozent) an Patienten, die eine assoziierte Systemerkrankung aufweisen. Dies betrifft in erster Linie Erkrankungen aus dem rheumatologischen Formenkreis. Seltener kann sie auch auf eine infektiöse Genese zurückgeführt werden. Damit bleiben Patienten mit Skleritis für den Augenarzt eine besondere diagnostische und therapeutische Herausforderung. Prof. Uwe Pleyer, FEBO, (Berlin) stellt die Therapie der Skleritis dar, die durch Fortschritte in der Behandlung rheumatologischer Krankheitsbilder deutlich erweitert wurde.
Biomechanik nach SMILE: In-vivo- und Ex-vivo-Untersuchungen
Die refraktive Laserchirurgie ist bestrebt, die Biomechanik der Hornhaut möglichst wenig zu beeinträchtigen. Um die verschiedenen, verfügbaren Verfahren der Laserchirurgie untereinander in Bezug auf die mechanische Stabilität der Hornhaut zu vergleichen, können theoretische Überlegungen, In-vivo-Untersuchungen sowie auch Ex-vivo-Untersuchungen herangezogen werden. Dr. Sabine Kling (Zürich) stellt die Aspekte und Techniken dar.

