Ähnliche Beiträge
Arylkohlenwasserstoffrezeptor – Funktionsweise und ophthalmologische Relevanz
Die Augenoberfläche ist täglich direktem Kontakt mit Schadstoffen ausgesetzt. Diese Umweltkomponenten enthalten unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxine und polychlorierte Biphenyle, die als Liganden des Arylkohlenwasserstoffrezeptors fungieren können, der an vielen unterschiedlichen Aspekten der Augenphysiologie beteiligt ist. Ingrid Zahn, M.Sc. (Erlangen) erläutert die besondere Toxizität dieser Schadstoffe sowie die aktuellen Erkenntnisse zur Relevanz des Arylkohlenwasserstoffrezeptors für…
Therapie venöser Netzhautgefäßverschlüsse
Medikamentöse und chirurgische Behandlungsoptionen
Gefäßverschlüsse der Netzhaut stellen keine einheitliche Entität dar, sie sind vielmehr das Spiegelbild der gesamten Breite vaskulärer Erkrankungen im menschlichen Körper. In den letzten Jahren wurden vor allem zahlreiche neue Therapiekonzepte zur Behandlung venöser Netzhautgefäßverschlüsse vorgestellt und in klinischen Studien untersucht. Dr. Alireza Mirshahi, Dr. Nicolas Feltgen, Prof. Dr. Lutz Hansen und Priv.-Doz. Dr. Lars-Olof Hattenbach beschreiben Ursachen für die Entstehung venöser retinaler Gefäßverschlüsse sowie medikamentöse und chirurgische Therapieoptionen.
BVA-Delegiertenversammlung 2011 in Berlin
„Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!“
Im Fokus der diesjährigen BVA-Delegiertenversammlung, die am 5. und 6. November in Berlin tagte, stand neben der Neuwahl des Vorstandes vor allem das zum 1. Januar 2012 geplante Inkrafttreten der Strukturpauschale. Über mögliche Auswirkungen und insbesondere eine damit zwangsläufig einhergehende Spaltung der Fachgruppe in zwei Gruppen, in operative und nichtoperative Augenärzte, wurde heftig diskutiert. Von Katica Djakovic.
Ophthalmo-Historiker tagten in Rostock
Ihre 38. Zusammenkunft richtete die Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) vom 25. bis 27. Oktober als Hybridkongress in der Hansestadt Rostock aus.
Posteriore Glaskörperabhebung nach LASIK?
Ergebnisse einer prospektiven Studie
Bei einer LASIK (Laser in situ Keratomileusis) sind vitreo-retinale Komplikationen durch den Ansaugmechanismus und die Excimerlaserpulswelle extrem selten. In einer prospektiven Studie an der Universitäts-Augenklinik Hamburg Eppendorf wurde ein möglicher Einfluss der LASIK-Operation auf eine posteriore Glaskörperabhebung analysiert. Ein Beitrag von Mau-Thek Eddy, Dimitrios Pantazis, Dr. Johannes Steinberg, Prof. Dr. Gisbert Richard, Dr. Toam Katz und Dr. Stephan J. Linke.
Akute makuläre Neuroretinopathie
Indirektes Trauma als mögliche Ursache?
Die akute makuläre Neuroretinopathie (AMNR) ist ein seltenes Krankheitsbild, von dem bisher nur wenige Fälle in der Literatur beschrieben worden sind. Die betroffenen Patienten beklagen initial häufig eine zumeist passagäre Visusminderung und persistierende parazentrale Skotome auf dem betroffenen Auge. Ein indirektes Trauma als mögliche Ursache einer AMNR konnte bislang nicht definitiv belegt werden. Durch eine Kooperation dreier Augenkliniken gelang es, insgesamt fünf Patienten mit AMNR-typischen retinalen Veränderungen und Symptomen, die bei allen Patienten jeweils direkt in Anschluss an einen Autounfall ohne direkte Verletzung des Kopfes oder der Augen aufgetreten waren, zusammenzustellen und mittels multimodaler Bildgebung zu untersuchen. Dr. Martin M. Nentwich, Prof. Dr. Anita Leys, Dr. Andreas Cramer und Prof. Dr. Michael W. Ulbig erläutern die Ergebnisse.

