Kurznachrichten

Stiftung Auge fördert ophthalmologische Versorgungsforschung

Deutschland fehlen systematische, aussagekräftige Studien, die den Versorgungsbedarf, Qualität und Risiken in der Augenheilkunde erfassen. Die Häufigkeit von Augenleiden und deren Versorgungsbedarf ist deshalb hierzulande noch zu wenig erforscht, meinen Experten der Stiftung Auge der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Die Stiftung Auge nimmt sich nun verstärkt diesem Problem an: Gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) schreibt sie eine Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung aus. Die Stiftung stellt Mittel für bis zu fünf Jahre bereit.

Unbewusste Kontrolle visueller Eindrücke im Gehirn

Ohne dass wir uns ihrer bewusst sind, führt unser Auge ständig winzige Korrekturen der Blickrichtung aus, deren Zweck bisher nur unvollständig verstanden wird. Eine Gruppe von Forschern der Universität Tübingen am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) ging dieser Frage jetzt auf den Grund. Wie die Universität mitteilt, entdeckten sie einen engen Zusammenhang zwischen winzigen Augenbewegungen und der Konzentration von Aufmerksamkeit.

ROB: Telemedizinische Projekte für Frühgeborene

In Deutschland werden jährlich etwa 4 000 Kinder mit weniger als 1 500 Gramm Geburtsgewicht geboren, noch vor der 32. Schwangerschaftswoche. Je früher sie zur Welt kommen, umso größer ist ihr Risiko, eine schwere Augenerkrankung zu entwickeln. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb zu regelmäßigen augenärztlichen Kontrollen bei „Frühchen“, um Sehschäden oder Erblindung zu verhindern. In ländlichen Regionen ohne spezialisierte Behandlungszentren können dabei telemedizinische Projekte helfen

Stiftung Auge fördert ophthalmologische Versorgungsforschung

In Deutschland fehlen systematische, aussagekräftige Studien, die den Versorgungsbedarf, Qualität und Risiken in der Augenheilkunde erfassen. Die Häufigkeit von Augenleiden und deren Versorgungsbedarf ist deshalb hierzulande noch zu wenig erforscht, meinen Experten der Stiftung Auge der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Die Stiftung Auge nimmt sich nun verstärkt diesem Problem an: Gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) schreibt sie eine Stiftungsprofessur für ophthalmologische Versorgungsforschung aus. Die Stiftung stellt Mittel für bis zu fünf Jahre bereit.

Ausschreibung des „Eva Luise Köhler Forschungspreises für Seltene Erkrankungen“

Zum neunten Mal schreibt die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Zusammenarbeit mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. den mit 50.000 Euro dotierten „Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen“ aus. Durch Mangel an Forschung fehlen den Betroffenen einer Seltenen Erkrankung oft Medikamente und Therapien. Der Preis soll ein Forschungsprojekt auszeichnen, das sich einer Seltenen Erkrankung widmet.

Hoffnung auf Therapie gegen Stargardt-Erkrankung

Mehr als 100 Jahre nach ihrer Entdeckung wächst die Hoffnung auf eine Therapie gegen die so genannte Stargardt-Erkrankung – die häufigste Form der erblichen Makuladegeneration. In diese Richtung weisen die Ergebnisse von Augenärzten der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Oxford und Columbia (New York). Die Resultate werden nun in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) vorgestellt.

BVA: Augenmuskeloperationen oft auch bei Erwachsenen nötig

Eine Operation an den Augenmuskeln – in der Umgangssprache oft Schieloperation genannt – ist keinesfalls nur Kosmetik. Sie kann in jedem Lebensalter notwendig werden, auch bei erwachsenen Patienten, weist der Berufsverband der Augenärzte (BVA) hin. Das Ziel eines Eingriffs an den Augenmuskeln sei grundsätzlich, das beidäugige Sehen zu verbessern. Zusätzlich können oft gravierende psychosoziale Beeinträchtigungen gemildert werden.

„Sehen im Alter“: Neue Broschüre hat Sehprobleme älterer Menschen im Fokus

Anlässlich des 11. Deutschen Seniorentags in Frankfurt am Main stellen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die neue Broschüre „Sehen im Alter“ vor. Ziel der Broschüre ist es, vermeidbaren Sehverlust zu verhindern und Menschen mit Seheinschränkung zu unterstützen.

VSDAR: Dr. Georg Gerten übernimmt ab 2016 den Vorsitz

Auf seiner Hauptversammlung während des DOC-Kongresses in Leipzig wählte der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR) den Kölner Ophthalmochirurgen Dr. Georg Gerten zu seinem neuen Präsidenten. Gerten tritt sein Amt zum 1. Januar 2016 an. Der Augenmediziner folgt auf Dr. Stefanie Schmickler, deren Amtszeit turnusgemäß 2016 nach zwei Jahren endet.

Augenklinik Frankfurt führt 1.000ste Femtolaser-Katarakt-OP durch

Am 16. November 2012 führte Prof. Thomas Kohnen, Leiter der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Frankfurt, die erste refraktive femtosekundenlaserassistierte Linsenoperation durch. Am 30. April 2015 feierte die Augenklinik nun die tausendste Operation mit dieser Methode. Darauf macht die Universitätsklinikum FRankfurt aufmerksam. Die Technologie habe ihre Vorzüge bestätigt. Durch das automatische Kontrollsystem könne Fehlsichtigkeit in bisher nicht erreichter Präzision und Sicherheit korrigiert werden. In Studien der Augenklinik seien zudem Erkenntnisse gewonnen worden, die zur weiteren Verbesserung des Verfahrens beitragen.