Aus der aktuellen Ausgabe

Erste Erfahrungen mit dem eyeWatch-System bei Glaukompatienten

Das eyeWatch-System ist das erste modifizierbare Glaukomimplantat, bei dem nicht-invasiv von außen der Augeninnendruck über eine einstellbare Anpassung des Flüssigkeitswiderstands im Drainageschlauch reguliert werden kann. Dies ist besonders bei Patienten mit therapierefraktärem Glaukom wichtig, bei denen postoperativ eine präzise Kontrolle des Augeninnendrucks notwendig ist. Dr. Constance Weber und Dr. Karl Mercieca berichten über erste Erfahrungen mit dem…

Gel-Stent-Implantat zur Behandlung unterschiedlicher Glaukomformen

Neben herkömmlichen Operationstechniken wie der Trabekulektomie, die eine deutliche und langanhaltende IOD-Senkung erzielen kann, kommen viele weitere operative Therapiemöglichkeiten in Betracht. In letzter Zeit gewinnen weniger invasive operative Verfahren wie der XEN-Gel-Stent an Bedeutung, da diese vergleichbare Erfolgsraten aufweisen und mit einer besseren Rekonvaleszenz und geringeren sowie vorhersagbareren Risiken verbunden sind. Dr. Caroline J. Gassel, Dr. Emil…

Jahrestagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (VNDA)

Zur diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (VNDA) hatte Tagungspräsident Priv.-Doz. Dr. Fabian Höhn, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde des Marienhospitals Osnabrück, in die Stadt des Westfälischen Friedens eingeladen. Der Fokus der Tagung lag auf der Zukunft der Augenheilkunde und damit auch auf der zukünftigen Generation von Augenärzten und augenärztlichem Assistenzpersonal. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) fasst die…

Interview mit Prof. Nikolaos E. Bechrakis anlässlich der DOG 2023

„Führung in der Augenheilkunde durch Menschlichkeit und Kompetenz“ Zu ihrer 121. Jahrestagung lädt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) vom 28. September bis 1. Oktober nach Berlin ein. Erstmalig wird im Rahmen der DOG 2023 eine Führungsakademie der Fachgesellschaft initiiert werden, durch die jüngere oder auch zukünftige Augenärztinnen und Augenärzte in der Entwicklung ihrer Führungskompetenzen unterstützt…

17. Internationales Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam

„Zukunftsorientierte Netzhautforschung“ Unter dem Motto „New aspects in personalized and molecular medicine“ fand das 17. Internationale Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam statt. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Augenforschung präsentierten neue Ansätze in der Genomik und Bioinformatik zur Identifizierung von Krankheiten, Gene für erbliche Netzhauterkrankungen und altersbedingte Makuladegeneration, Modelle zu deren Validierung und gentherapeutische Ansätze….

Das Myopodiorthoticon

Serie zur Sammlung Roth (Folge 142) Die Fähigkeit, Dinge in geringem Abstand deutlich besser zu sehen als in der Ferne, kannten die Menschen schon in der Antike. Ihnen fiel auf, dass manche Menschen im Nahbereich Dinge besser erkennen konnten als andere. Die Griechen nannten den Zustand Myopie, Sehen im engen Abstand, im Nahbereich. Bereits Aristoteles…

Hemianopsie bei Kindern und Jugendlichen

Diagnostik und visuelle Rehabilitation Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der Augenklinik des UKE Hamburg zur Kinder- und Neuroophthalmologie berichtete Prof. Susanne Trauzettel-Klosinski als Leiterin der „Forschungseinheit für Visuelle Rehabilitation“ an der Universitäts-Augenklinik Tübingen über ihre Erfahrungen mit der Diagnostik und visuellen Rehabilitation bei Kindern mit Hemianopsie. Auf der Basis dieses Vortrages, ergänzt durch eine nachfolgende Hospitation…

29. Berliner Immunologie Seminar (BIS)

„Entzündliche Erkrankungen des Auges im Kindesalter“ Das diesjährige Berliner Immunologie Seminar unter der Leitung von Prof. Uwe Pleyer, Augenklinik der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow Klinikum, stand unter dem Thema „Augenheilkunde interdisziplinär: Entzündliche Erkrankungen des Auges im Kindesalter“. Referenten verschiedener Fachdisziplinen stellten Aspekte ihrer Arbeit dar und der nahezu vollbesetzte Hörsaal der Kaiserin Friedrich-Stiftung…

Lamelläre Keratektomie kombiniert mit DMEK

Operationen subepithelialer Hornhautnarben infolge Endotheldysfunktion Patienten mit subepithelialen Narben können neben der DMEK intraoperativ von einer lamellären Keratektomie profitieren. Die optische Kohärenztomographie hilft dabei, eine trophische subepitheliale Narbe von einer stromalen Vernarbung zu unterscheiden, so dass eine kombinierte Entfernung des krankhaften Gewebes von außen und von innen erfolgen kann, um eine Sehverbesserung bei Patienten mit…

Spaltlampenbiomikroskopische Aspekte kornealer Trübungen

Eine genaue Klassifizierung von Hornhauttrübungen kann im klinischen Alltag aufgrund des breiten Spektrums an Ursachen eine Herausforderung darstellen. Grundsätzlich ist die Diagnose einer Hornhauttrübung eine unzureichende Beschreibung, die dem Kliniker keinen zusätzlichen Informationsgehalt bietet. Dr. Tim Berger, Zaynab Khattabi, Dr. Elias Flockerzi, Dr. Loay Daas, Maximilian Berger und Prof. Berthold Seitz (Homburg/Saar) stellen spaltlampenbiomikroskopische Aspekte kornealer Trübungen anhand von ausgewählten Beispielen vor, um…