DKVB hat neuen Vorstand gewählt
Das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit e. V. (DKVB) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 27. April im Rahmen der Jahrestagung in Freiburg seinen neuen Vorstand gewählt.
Das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit e. V. (DKVB) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 27. April im Rahmen der Jahrestagung in Freiburg seinen neuen Vorstand gewählt.
In einer von der Cambridge University geleiteten Studie schnitt das KI-Modell GPT-4 deutlich besser ab als nicht spezialisierte Ärzte in der Ausbildung, die in Bezug auf ihr augenmedizinisches Fachwissen mit Allgemeinärzten vergleichbar sind.
Die Anzahl der Blutspenden in Deutschland hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) rechnet damit, dass auch während der Fußball-Europameisterschaft das Spendenaufkommen zurückgeht, da in dieser Zeit Freizeitaktivitäten eher im Fokus der Menschen stehen. Da sich die Zahl der Spenderinnen und Spender erfahrungsgemäß mit Anfang des Sommers und in der Ferien- und Urlaubszeit regelmäßig verringert, ruft die Fachgesellschaft anlässlich des Weltblutspendetages dringend zum Blutspenden auf.
Seit einem Jahr ist die Gewebebank Stuttgart in Betrieb und die Mitarbeitenden konnten bereits über 600 Augenhornhautspenden bearbeiten.
Mit ihrer im Fachmagazin „Biomolecules“ erschienen Arbeit möchte ein Forscherteam auf die, bei manchen Uveitis-Formen sehr hilfreiche, Bildgebung der Autofluoreszenz hinweisen und neue Ansätze für zukünftige Forschung, wie die Kombination von Autofluoreszenz-Bildgebung verschiedener Wellenlängen, aufzeigen.
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844–1900) prägte den Begriff des „Übermenschen“. Nietzsches Übermensch kann Übermenschliches: Er kann sehen, was er sehen will. Bei Bedarf wechselt er die Brille. Die philosophische Forschung hat dieses Konzept anerkannt und nennt es „Perspektivismus“.
Unter dem Motto „Presbyopie trifft Netzhaut“ fand Mitte März das erste Winterthur Ophthalmology Symposium statt, zu dem Dr. Ivo Guber und Priv.-Doz. Dr. Josef Guber in die sechstgrößte Stadt der Schweiz einluden. Neben einem wissenschaftlichen Programm zu allen Themen der modernen Augenheilkunde mit Referenten aus dem In- und Ausland wurden Workshops und Wetlabs angeboten.
Die Prävalenz von Myopie und Presbyopie nimmt weltweit zu und stellt eine wesentliche Triebkraft für den Bedarf an innovativen Lösungen in der refraktiven Chirurgie dar. Zusätzlich zu den Herausforderungen bei der Myopiekorrektur stehen refraktive Chirurgen vor spezifischen klinischen Problemen bei der Behandlung von starker Hyperopie.
Die moderne Katarakt- und Linsenchirurgie ist einer der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe mit hohen Erfolgsraten hinsichtlich Sehverbesserung und der Patientenzufriedenheit. Trotz der fortschrittlichen chirurgischen Techniken kann es jedoch bei einem kleinen Prozentsatz der Patienten zu Unzufriedenheit mit dem Ergebnis ihrer Operation kommen.
Es gibt verschiedene Ansätze zur Korrektur der Presbyopie, aber die echte Wiederherstellung der Akkommodation ist bisher nicht gelungen. Multifokale Intraokularlinsen sind eine Möglichkeit, Brillenunabhängigkeit zu erreichen, haben jedoch Nebenwirkungen wie reduziertes Kontrastsehen und photische Phänomene. Laufend werden daher neue Generationen von Intraokularlinsen (IOLs) entwickelt, um einen breiten und möglichst nebenwirkungsfreien Sehbereich zu ermöglichen.