Autor: Katica Djakovic

Serie Auge und Sehen: Das Mikroskop

Serie zur Sammlung Roth
Das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges ist begrenzt, für den Normalsichtigen endet es mit wenigen Bruchteilen eines Millimeters aufgrund des natürlichen Limits der Sehleistung. Nur der Kurzsichtige kann dies noch in einem geringen Maße überbieten, kleine Dinge bleiben ohne vergrößernde Sehhilfe für den Menschen unsichtbar. Nun dürfte der Mikrokosmos aber auch im Gegensatz zum Makro­kosmos in der Geschichte der Menschheit kaum eine Rolle gespielt haben. Der Blick ins Weltall war für Kalender, Wetter und das Horoskop weitaus wichtiger. Trotzdem machten sich bereits griechische Philosophen Gedanken darüber, was denn letztendlich das Kleinste in der Natur sei und ob dieses dann wirklich auch unteilbar wäre. Diese Frage konnte erst nach der Entdeckung der brechenden Eigenschaften sphärisch geschliffener Gläser und ihrer geschickten Kombination in Form des Mikroskops zumindest ansatzweise gelöst werden.

Kongress DOG 2015

Interview mit DOG-Kongresspräsident Prof. Karl Ulrich Bartz-Schmidt
Unter dem Motto „Augenheilkunde – grundlagenbasiert und interdisziplinär“ lädt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) vom 1. bis 4. Oktober zu ihrer 113. Jahrestagung nach Berlin ein. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen Kongresspräsidenten Prof. Karl Ulrich Bartz-Schmidt (Tübingen) unter anderem über die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in Klinik und Forschung.

Ausschreibung des „Eva Luise Köhler Forschungspreises für Seltene Erkrankungen“

Zum neunten Mal schreibt die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Zusammenarbeit mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. den mit 50.000 Euro dotierten „Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen“ aus. Durch Mangel an Forschung fehlen den Betroffenen einer Seltenen Erkrankung oft Medikamente und Therapien. Der Preis soll ein Forschungsprojekt auszeichnen, das sich einer Seltenen Erkrankung widmet.

Hoffnung auf Therapie gegen Stargardt-Erkrankung

Mehr als 100 Jahre nach ihrer Entdeckung wächst die Hoffnung auf eine Therapie gegen die so genannte Stargardt-Erkrankung – die häufigste Form der erblichen Makuladegeneration. In diese Richtung weisen die Ergebnisse von Augenärzten der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Oxford und Columbia (New York). Die Resultate werden nun in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) vorgestellt.

BVA: Augenmuskeloperationen oft auch bei Erwachsenen nötig

Eine Operation an den Augenmuskeln – in der Umgangssprache oft Schieloperation genannt – ist keinesfalls nur Kosmetik. Sie kann in jedem Lebensalter notwendig werden, auch bei erwachsenen Patienten, weist der Berufsverband der Augenärzte (BVA) hin. Das Ziel eines Eingriffs an den Augenmuskeln sei grundsätzlich, das beidäugige Sehen zu verbessern. Zusätzlich können oft gravierende psychosoziale Beeinträchtigungen gemildert werden.

„Sehen im Alter“: Neue Broschüre hat Sehprobleme älterer Menschen im Fokus

Anlässlich des 11. Deutschen Seniorentags in Frankfurt am Main stellen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die neue Broschüre „Sehen im Alter“ vor. Ziel der Broschüre ist es, vermeidbaren Sehverlust zu verhindern und Menschen mit Seheinschränkung zu unterstützen.

VSDAR: Dr. Georg Gerten übernimmt ab 2016 den Vorsitz

Auf seiner Hauptversammlung während des DOC-Kongresses in Leipzig wählte der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR) den Kölner Ophthalmochirurgen Dr. Georg Gerten zu seinem neuen Präsidenten. Gerten tritt sein Amt zum 1. Januar 2016 an. Der Augenmediziner folgt auf Dr. Stefanie Schmickler, deren Amtszeit turnusgemäß 2016 nach zwei Jahren endet.

CBM-Kampagne „Setz ein Zeichen!“

Im September 2015 verabschieden die Vereinten Nationen (UN) mit der Post-2015-Agenda neue Ziele, wie die Welt zukunftsfähig gestaltet werden kann. In dieser globalen Entwicklungsagenda dürfen die Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen nicht vergessen werden. Deshalb hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) die Kampagne „Setz ein Zeichen!“ gestartet und ruft zur Unterstützung auf.

Kongress DOC 2015

Interview mit DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer
Erstmals lädt in diesem Jahr der Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) nach Leipzig. DER AUGENSPIEGEL sprach anlässlich der Jahrestagung, die sonst traditionell in Nürnberg tagt, mit dem DOC-Präsidenten und 1. Vorsitzendem des Bundesverbandes Deutscher Ophthalmochirurgen e.V. (BDOC) Dr. Armin Scharrer (Fürth) über Programmpunkte und wissenschaftliche Themen der Ophthalmochirurgie, die zum diesjährigen Kongress vom 11. bis 13. Juni dargeboten und diskutiert werden.