Laser Blended Vision zur Presbyopiebehandlung

Warum individuelle Nomogramme die Ergebnisse verbessern können

Die Laser Blended Vision gehört heute zu den etablierten Verfahren zur Behandlung der Presbyopie. Durch die Kombination aus Mikro-Monovision und gezielt induzierter sphärischer Aberration entsteht ein erweitertes
Tiefenschärfenspektrum. Dr. Anke Messerschmidt (Marburg) stellt eine Analyse aus Marburg vor, die zeigt, dass eine scheinbar kleine Änderung – die Änderung der optischen Behandlungszone – einen erheblichen Einfluss auf das refraktive Ergebnis haben kann.

Die Laser Blended Vision (Handelsname Presbyond, Carl Zeiss Meditec) gehört heute zu den etablierten Verfahren zur Behandlung der Presbyopie. Durch die Kombination aus Mikro-Monovision und gezielt induzierter sphärischer Aberration entsteht ein erweitertes Tiefenschärfenspektrum, das vielen Patienten ein funktionelles Sehen von der Ferne bis in den Nahbereich ermöglicht, häufig mit deutlich reduzierter Brillenabhängigkeit. Wie präzise diese Ergebnisse erreicht werden, hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab. Neben der individuellen Anatomie des Auges spielt insbesondere die Feinabstimmung der Laserparameter eine entscheidende Rolle. Eine Analyse aus Marburg zeigt, dass eine scheinbar kleine Änderung – die Änderung der optischen Behandlungszone – einen erheblichen Einfluss auf das refraktive Ergebnis haben kann. Entscheidend für den postoperativen Behandlungserfolg ist dann die Anpassung der zugrunde liegenden Nomogramme.

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