Das Trockene Auge beim Kontaktlinsenträger

Ursachen, Diagnostik, Therapie

Die Qualität und Quantität der Tränenflüssigkeit ist der Schlüssel für eine optimale Sehfunktion. Seit der ersten Konstruktion einer Kontaktlinse weiß man, dass gerade ein Defizit der Tränensekretion ihren Tragekomfort erheblich beeinflusst oder das Tragen einer solchen Linse am Auge sogar auf Dauer scheitern lässt. Dr. Hans-Walter Roth (Ulm) gibt einen Überblick über die Ursachen, die diagnostischen Maßnahmen und letztlich die therapeutischen Möglichkeiten, um beim trockenen Auge eines Kontaktlinsenträgers trotzdem ein möglichst beschwerdefreies und vor allem risikoloses Linsentragen zu ermöglichen.

In den frühen Jahren der Augenheilkunde, begonnen mit der Konstruktion eines Augenspiegels oder dem Bau der ersten Spaltlampe, rückten auch die physiologischen Eigenschaften der Tränenflüssigkeit immer mehr in das Blickfeld der Forschung. Denn spätestens mit Entwicklung der ersten Korneosklerallinsen gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts wurde erkannt, dass in erster Linie die Quantität und Qualität der Tränenflüssigkeit eine Schlüsselrolle für das erfolgreiche Kontaktlinsentragen spielte.

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