Neue Therapieoptionen bei endokriner Orbitopathie
Die endokrine Orbitopathie ist eine Autoimmunkrankheit, die die Betroffenen stark belasten kann. Sie führt zu Entzündungen und Schwellungen in der Orbita. In den meisten Fällen tritt sie zusammen mit einer Fehlfunktion der Schilddrüse, dem Morbus Basedow auf. Die Krankheit kann das Sehvermögen bedrohen und die Lebensqualität vor allem auch durch das verändertes Aussehen der Betroffenen – in den meisten Fällen sind es Frauen – sehr stark beeinträchtigen. Neue Therapieansätze sind in Entwicklung: Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Teprotumumab, ein IGF-1-Rezeptor-Antikörper, im Januar 2020 zugelassen. Die Zulassung in Europa wird erwartet.

