Die Brille in der Kunst von Rembrandt
Das Auge und noch mehr aber der Verlust der Sehfunktion als Folge einer Krankheit oder Verletzung nahmen zu allen Zeiten einen besonderen Stellenwert ein, der sich auch in der künstlerischen Darstellung nachweisen lässt. Abbildungen des Auges finden sich in alten Hochkulturen und in der Antike, aber erst die Maler des frühen Mittelalters waren künstlerisch in der Lage, das menschliche Auge in der Fläche naturgetreu darzustellen. Nun erscheint erstmals auch das Bildmotiv des kranken Auges. Die besondere Wertigkeit des Sehens in den Gemälden Rembrandts beschreiben Dr. Hans-Walter Roth und Dr. Gregor Nietgen (Ulm).

