DER AUGENSPIEGEL freut sich, dass der wissenschaftliche Beirat, der der Redaktion beratend zur Seite steht, künftig durch Prof. Dr. Carl Erb (Berlin), Prof. Dr. Uwe Pleyer (Berlin) und Prof. Dr. Peter Walter (Aachen) verstärkt wird.
Prof. Dr. Carl Erb ist seit 2005 Chefarzt der Abteilung Augenheilkunde an der Schlosspark Klinik Berlin, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. Schwerpunkt seiner fachwissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Behandlung des Glaukoms. Erb ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Gesellschaften wie der European Glaucoma Society und gehört seit 2007 als Präsidiumsmitglied der Sektion Glaukom der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) an. Als Gründer und Mitgründer initierte Erb verschiedene Arbeitsgruppen, so 1991 den Arbeitskreis Glaukom für Patienten, 1998 die forschungswissenschaftliche Arbeitsgruppe „Okuläre Mikro- und Makrozirkulation“ und 2002 die Sektion Glaukom in der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).
Prof. Dr. Uwe Pleyer ist leitender Oberarzt der Augenklinik am Campus Virchow-Klinikum der Charité-Universitätsmedizin. Schwerpunkt seiner fachwissenschaftlichen Tätigkeit sind Entzündungen und Immunologie des Auges. Unter seiner Leitung wird jährlich das Berliner Immunologie Seminar (BIS) von der Universitäts-Augenklinik Charité veranstaltet. Pleyer wurde zu Jahresbeginn zum diesjährigen Präsidenten der Euro-pean Association for Vision und Eye Research (EVER) gewählt, einer führenden Vereinigung für ophthalmologische Forschung, die alle Teilbereiche der Ophthalmologie und Sehforschung abdeckt. Pleyer, zugleich Vorsitzender der Sektion Immunologie, ist für seine Forschungstätigkeit vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er Ende 2006 die Ehrenmitgliedschaft der International Academy of Medical Sciences, Belgrad.
Prof. Dr. Peter Walter leitet die Universitäts-Augenklinik der RWTH Aachen, ist zugleich Inhaber eines Lehrstuhl für Augenheilkunde und Prodekan der Medizinischen Fakultät. Schwerpunkt seiner fachwissenschaftlichen Tätigkeit ist die Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, insbesondere die Therapie der progressiven Netzhautdystrophien, sowie Forschungsarbeiten zur Elektrophysiologie des visuellen Systems. Walter gehört dem deutschen Forscherteam an, das mit dem so genannten epiretinalen Ansatz eine elektronische implantierbare Sehprothese entwickelte, die auf dem Konzept zur Stimulation der Netzhautoberfläche beruht.
Wir möchten unsere neuen Beiratsmitglieder an dieser Stelle sehr herzlich begrüßen!
Am 24. und 25. Oktober wird in Chemnitz ein Symposium zu Ehren von Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Gottfried O. H. Naumann durchgeführt, um das Wirken dieses großen Ophthalmologen zu würdigen.
Welthypertonietag am 17. Mai – Bluthochdruck kann auch die Gefäße am Auge schädigen. Mit welchen Sehstörungen sich ein Gefäßverschluss bemerkbar macht, was bei einem Schlaganfall im Auge zu tun ist und wie man Durchblutungsstörungen rechtzeitig erkennt und vorbeugt, erläutert Professor Dr. med. Sandra Liakopoulos von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) anlässlich des Welthypertonietages am…
Die Forschungspreise der Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG) Auch im vergangenen Jahr wurden anlässlich der DOG-Tagung in Berlin erneut vielversprechende Forschungsansätze zur Uveitis durch die Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG) ausgezeichnet. Das Preiskomitee und die DUAG kamen übereinstimmend zu der Meinung, dass die sechs ausgezeichneten Publikationen einen wesentlichen Ansatz für die Diagnostik oder Therapie der Uveitis (klinische Preise) ermöglicht haben oder einen deutlichen Erkenntnisgewinn über die Mechanismen erbracht haben, die bei der Uveitis eine Rolle spielen (experimentelle Preise), um dadurch möglicherweise Ideen für neue therapeutische Strategien zu liefern. Prof. Dr. Manfred Zierhut stellt die aktuellen Arbeiten vor.
Der Arzneimittelhersteller Roche Pharma hat nun auch die Ärzte und Apotheker in Deutschland darüber informiert, dass in Kanada nach der intravitrealen Anwendung von Avastin (Bevacizumab) Nebenwirkungen beobachtet worden sind.
Etwa 80 Prozent der Bevölkerung kennen sie: „fliegende Mücken“ beim Sehen. Gemeint sind damit kleine bewegliche Punkte oder Flusen im Sichtfeld, die Betroffene in Folge von Glaskörpertrübungen wahrnehmen. Der Glaskörper nimmt mit einer geleeartigen Substanz etwa zwei Drittel des Auges ein. Dort können im Laufe der Jahre Gewebsverdichtungen entstehen, die den Glaskörper trüben und zu…