Monofokal-Plus-Intraokularlinsen als Alternative zu Multifokallinsen
In der refraktiven Sprechstunde stellen sich immer wieder Patienten vor, die bereits presbyop sind und gerne auf ihre Lesebrille verzichten möchten. Die Auswahl der geeigneten IOL erfordert die Abwägung zwischen den Sehbedürfnissen der Patienten und möglichen Nebenwirkungen. Der Nachteil multifokaler Intraokularlinsen ist nach wie vor die Halo- und Glarewirkung bei Dämmerung oder Nacht. Dr. Stefanie Schmickler (Ahaus) stellt anhand von Fallbeispielen die Verwendung von monofokalen Plus-Linsen als Alternative zur Multifokallinse dar.
Immer wieder kommen in die refraktive Sprechstunde Patienten, die bereits presbyop sind und gerne auf ihre Lesebrille verzichten möchten. Sie haben in Magazinen von Multifokallinsen gelesen. Teilweise haben sie aber auch Freunde, die sich einer Laser-operation unterzogen haben und glauben nun, dass der Laser auch ihre Altersweitsichtigkeit behandeln kann. Der Nachteil der multifokalen Intraokularlinsen (IOLs) ist nach wie vor die Halo- und Glarewirkung bei Dämmerung oder in der Nacht. Meistens sind es Männer, die auch nachts noch viel mit dem Auto unterwegs sind. Zeigt man ihnen das Ausmaß von Halos und Glare auf Abbildungen, so scheidet für sie die Multifokallinse aus.

