Förderung für das Digitale Innovationszentrum in Freiburg

Das Universitätsklinikum Freiburg erhält 25 Millionen Euro für den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ). Die Förderung wurde am 10. Februar vom Kabinett der baden-württembergischen Landesregierung auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beschlossen.

Mit dem DIGIZ entsteht in Freiburg ein bundesweit einzigartiges Innovations- und Translationszentrum an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung. Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – sollen strukturiert und zügig in die medizinische Praxis überführt werden. Die Förderung ermöglicht Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnostik, leistungsfähige IT-Infrastruktur und qualifiziertes Fachpersonal.

Im DIGIZ werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie eng verzahnt. Die neue Forschungsinfrastruktur soll gezielt Start-ups sowie internationale Medizintechnikunternehmen anziehen, um gemeinsam innovative Therapien und marktfähige Produkte zu entwickeln. Das Zentrum knüpft an bestehende, vom Land geförderte Initiativen an, darunter die Projekte PC3 und PC3-AIDA sowie die Medizindateninfrastruktur MEDI:CUS. Ziel ist es, die digitale Vernetzung und den KI-gestützten Einsatz moderner Bildgebung konsequent weiterzuentwickeln.

Der Aufbau der geförderten Forschungs- und Entwicklungseinheit beginnt noch in diesem Jahr. Die Inbetriebnahme des DIGIZ ist für 2030 vorgesehen.

Quelle: Universitätsklinikum Freiburg

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