Die Hammerlampe

Serie zur Sammlung Roth (Folge 169) – Es dauerte bis in die Mitte des vorletzten Jahrhunderts, bevor es erstmals gelang, bei einem Lebenden in das Augeninnere zu sehen, die Netz- und Aderhaut zu beurteilen und krankhafte Befunde an der Makula oder am Sehnerven zu diagnostizieren. Die Gabe eines Tropfens eines pupillenerweiternden Medikaments ermöglichte den Einblick mit einem Augenspiegel. Damit erschlossen sich dem Arzt unzählige neue Krankheitsbilder. In der Folge entwickelte sich die Augenheilkunde zum eigenen Fachgebiet. Von Dr. Hans-Walter Roth (Ulm)

Helmholtz hatte durch die Erfindung des Augenspiegel 1851 die Medizin revolutioniert. Bereits zehn Jahre später gab es nicht nur unzählige Beschreibungen neu entdeckter Augenkrankheiten, sondern sein Ophthalmoskop wurde technisch immer mehr verbessert, fest eingebaute technische Hilfen, wie beispielsweise die Rekossscheibe, erleichterten die Untersuchungen des Augenhintergrundes.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Ausgabe März 2026.

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