Tagungsberichte

Die Julius-Hirschberg-Gesellschaft ­tagte in Heidelberg

Auf den historischen Spuren der Gründungsmitglieder der DOG (Teil 2)
Im zweiten Teil des Tagungsberichtes zur XXIX. Zusammenkunft der ophthalmohistorischen Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) in der Alten Aula der Universität Heidelberg stellt Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) die Vortragsthemen der dritten und vierten wissenschaftlichen Sitzung sowie die Themen der Posterausstellung dar.

Kongress DGII 2016

Interview mit Tagungspräsident Prof. Michael C. Knorz
Zu ihrer Jubiläumstagung lädt die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) vom 11. bis 13. Februar nach Mannheim in das Kultur- und Konferenzzentrum Rosengarten ein. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Michael C. Knorz, der als diesjähriger Tagungspräsident unter dem Motto „Perfektes Sehen durch Laser und Linse“ durch den 30. DGII-Kongress führt.

Die Julius-Hirschberg-Gesellschaft ­tagte in Heidelberg

Auf den historischen Spuren der Gründungsmitglieder der DOG (Teil 1)
Es begann in Heidelberg im damals ehrwürdigen Hotel Schrieder und in der Alten Aula der Universität Heidelberg: Hier trafen sich vor knapp 160 Jahren – vom 3. bis 5. September 1857 – erstmals einige engagierte deutschsprachige Ophthalmologen, die sich der Augenheilkunde, ihrer Fortbildung, Forschung und Weiterentwicklung verpflichtet sahen. In diesem gemeinsamen Streben hielten sie zwölf wissenschaftliche Vorträge. Zu den zwölf Gleichgesinnten gehörten unter anderem Albrecht von Graefe, Ferdinand Arlt, Adolf Weber, Friedrich Horner, Alexander Pagenstecher und Carl Wilhelm von Zehender. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das erste Treffen in Heidelberg zum Gründungsdatum der DOG bestimmt. Die Zusammenkunft der XXIX. Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) in der Alten Aula erinnerte an das denkwürdige Datum. Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) stellt die Vortragsthemen dar.

2. Internationales Retina Council tagte in Münster

Zum 2. Internationalen Retina Council, das in diesem Jahr zugleich an das 90-jährige Bestehen der Universitäts-Augenklinik Münster erinnerte, hatten Prof. Nicole Eter als Direktorin und Priv.-Doz. Dr. Christoph R. Clemens als Oberarzt der Augenklinik nach Münster eingeladen. Insgesamt 207 Teilnehmer fanden sich Anfang September zum fachlichen Austausch in den Räumen der Bezirksregierung Münster ein. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) berichtet über die Tagung, in der ein Bogen von der Geschichte der Augenheilkunde in Münster bis zu den aktuellen Themen des Faches gespannt wurde.

113. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)

Vom Labor in die Klinik
„Augenheilkunde – grundlagenbasiert und interdisziplinär“, so hatte der DOG-Kongresspräsident Prof. Karl Ulrich Bartz-Schmidt das Motto zum diesjährigen Jahreskongress der Gesellschaft gewählt und einen entsprechenden Schwerpunkt in der Ausrichtung des wissenschaftlichen Programms gesetzt: In internationalen und interdisziplinären Symposien wurden die aktuellen Möglichkeiten der Gen- und Stammzelltherapie in der Augenheilkunde, gegenwärtige Ansätze aus der präklinischen Forschung zur Genom-Editierung sowie die jüngst erfolgte Zulassung für erste Gentherapiestudien in Deutschland dargestellt und diskutiert. Wenngleich diese zukunftsweisenden Ansätze auch nur einen kleinen Umfang am Gesamtanteil von gut 1.000 wissenschaftlichen Beiträgen sowie Keynote Lectures und rund 150 Symposien, Updates und Kursen zum breiten Themenspektrum einnahmen, so bildeten sie dennoch einen roter Faden im Programm und gaben einen beeindruckenden Ausblick auf berechtigte Therapieoptionen für bislang unheilbare Netzhauterkrankungen. Über den Kongress berichtet Ulrike Lüdtke.

Jahrestagung der Vereinigung Bayerischer Augenärzte

Zur diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung Bayerischer Augenärzte hatte Prof. Jost Hillenkamp nach Würzburg eingeladen. Das wissenschaftliche Programm wurde durch einen IVOM-Aufbaukurs und ein Programm für ophthalmologisches Assistenzpersonal ergänzt. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) fasst einige Aspekte der Tagung, bei der rund 330 Teilnehmer gezählt wurden, zusammen.

10. Internationales Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam

Degenerative Netzhauterkrankungen – ein interdisziplinärer Austausch
Bereits zum zehnten Mal tagte das internationale Pro Retina-Forschungskolloquium, zu dem sich Ende März vor der Kulisse des Templiner Sees rund 135 internationale Teilnehmer in Potsdam einfanden. Beim bislang größten Treffen stand für die anwesenden Wissenschaftler, Mediziner aus Europa und Amerika erneut der interdisziplinäre Austausch zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung im Mittelpunkt. In einer Vielzahl von Vorträgen wurde über aktuelle klinische Studien und neue Erkenntnisse aus der experimentellen Forschung berichtet. Besonders große Bedeutung hatte einmal mehr die Diskussion zwischen den teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlern und den anwesenden erfahrenen Arbeitsgruppenleitern und Professoren. Über das diesjährige Treffen berichten aus dem Kreis der Bonner Teilnehmer Dipl. Biol. Johanna Meyer, M.Sc. Niklas Domdei, Dr. Moritz Lindner, Dr. Philipp Müller, Dr. Martin Gliem, Dr. Wolf Harmening und Prof. Peter Charbel Issa.

Tagung der Vereinigung ­Norddeutscher Augenärzte

Zur 65. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte konnte Prof. Gisbert Richard, Emeritus der Universitäts-Augenklinik des UKE Hamburg, am 5. und 6. Juni in der Freien und Hansestadt an der Elbe rund 430 Teilnehmer begrüßen. Aus dem vielfältigen Spektrum der wissenschaftlichen Sitzungen des Hauptprogrammes mit 53 Vorträgen und einem Consilium Diagnosticum stellt Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) einige Aspekte dar.

28. Kongress der DOC tagte in Leipzig

Zu seiner Jahrestagung vom 11. bis 13. Juni lud der sonst traditionell in Nürnberg stattfindende internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) erstmals nach Leipzig ein, das diesjährig nicht nur sein 1.000-jähriges Bestehen feiert, sondern auch in der Ophthalmologie Geschichte geschrieben hat: hier wurde der erste deutsche außerplanmäßige Professor für Ophthalmologie ernannt und das erste deutsche Ordinariat für Augenheilkunde eingerichtet. Der dreitägige DOC-Kongress bot den rund 5.800 Besuchern ein gewohnt umfangreiches Fortbildungsprogramm sowie umfassende Diskussionsmöglichkeiten zu Therapien und Innovationen in den unterschiedlichen Fachbereichen. Neben den Ehrenvorlesungen und der Aufnahme zweier renommierter Persönlichkeiten in die Hall of Fame Ophthalmologie bildeten die Hauptvorträge zu ausgewählten Fragestellungen den Schwerpunkt des wissenschaftlichen Programms. Von Katica Djakovic.

10. Hamburger Glaukomtag

„Glaukom ist auch ­Neuroophthalmologie“
Zum 10. Hamburger Glaukomtag Ende April hatten Prof. Maren Klemm als stellvertretende und aktuell kommissarische Direktorin und Dr. Rüdiger Schwartz als Oberarzt der Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf in das historische Gebäude der Handelskammer ihrer Freien und Hansestadt eingeladen, 203 Teilnehmer wurden gezählt. Der Bogen der klinisch orientierten Vorträge über das Spektrum der Glaukomerkrankung war von der Physiologie und der Diagnostik über die konservative und operative Behandlung bis hin zu neuen und experimentellen Therapieansätzen gespannt. Von Dr. Udo Hennighausen (Hamburg).