DOG kritisiert Neuregelung zu Netzhauterkrankungen
Seit dem 1. Oktober 2014 dürfen niedergelassene Augenärzte Netzhauterkrankungen wie die altersabhängige Makuladegeneration gegen Vorlage der Versichertenkarte mit Injektionen behandeln. Die neue Regelung soll die Abläufe vereinfachen, weise jedoch gravierende medizinische Mängel auf, kritisiert die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). So ist zur Kontrolle der Therapie lediglich eine Fluoreszenzangiographie (FLA) am Beginn der Behandlung vorgesehen. Diese Untersuchung mit einem Kontrastmittel sei allein nicht aussagekräftig genug und für Patienten belastend, warnt die Fachgesellschaft. Zudem sei eine Kontrolle in den Folgejahren gar nicht vorgesehen.

