Aufbereitung von Augenhornhäuten in Rostocker Gewebebank
Ein Jahr nach der Gründung hat die gemeinnützige Gewebebank Mecklenburg-Vorpommern (GBM-V gGmbH) mit Sitz in Rostock von der Arzneimittelüberwachungs- und -prüfstelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales MV (LAGuS M-V) die Erlaubnis für die Aufbereitung von Augenhornhäuten erhalten. Das ist die Grundvoraussetzung, um entnommene Gewebe bearbeiten, konservieren, lagern sowie anschließend als verpflanzbare Transplantate Krankenhäusern und ambulanten OP-Zentren zur Verfügung stellen zu können. Direkt davon hängt auch die Genehmigung für die Abgabe von Gewebetransplantaten der aufbereiteten Spenden ab, die für Ende August vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut in Langen (PEI) erwartet wird.

