Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Bernhard Sabel, Direktor am Institut für Medizinische Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ist es nun erstmals gelungen, mit Nanopartikeln eine nicht-virale Methode zu entwickeln, mit der erfolgreich Gene in Zellen der Netzhaut des Auges eingeschleust und damit eine weitere Schädigung des Sehnervs gestoppt werden konnte. Auch inaktive Zellen konnten nach Mitteilung der Universität damit wieder aktiviert werden. Mit dieser Anwendung einer nicht-viralen Gentherapie seien die Magdeburger Forscher weltweit die ersten und liefern wichtige Erkenntnisse im Bereich der Grundlagenforschung, heißt es weiter. Die Ergebnisse wurden in dem Forschungsjournal „Neural Regeneration Research“ veröffentlicht.