Forschung: Aus den Augen aus dem Sinn?
Die Hirnforschung interessierte sich bislang vor allem dafür, wie Information innerhalb des Blickfeldes im visuellen Cortex kodiert ist. Nicht bekannt war daher, wie das Gehirn die Umgebung außerhalb des Blickfeldes aus egozentrischer Perspektive, das heißt aus Sicht des Betrachters, repräsentiert. Andreas Schindler und Andreas Bartels, Wissenschaftler am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen, zeigen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Current Biology“ zum ersten Mal direkte Hinweise für diese Art von räumlicher Information im Gehirn, teilt die Universität mit.

