BVA kritisiert Einsatz von Prismenbrillen
Mit dem Begriff der so genannten Winkelfehlsichtigkeit gehe “ein Phantom um in Kindergärten und Schulen”, kritisiert der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Nach Ansicht des BVA wird der Begriff von einigen Optikern und Ergotherapeuten eingesetzt, um Sehprobleme von Kindern zu beschreiben und sie dann mit Prismenbrillen zu versorgen. Dies sei aus medizinischer Sicht nicht nur unsinnig, sondern mitunter sogar schädlich, erläutert Priv.-Doz. Dr. Dietlind Friedrich, Leiterin des Ressorts Strabologie/Neuroophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

