„Augenheilkunde ohne Grenzen“
Zum Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)
Der 124. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) stand unter dem Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“ und versammelte im Berliner Estrel insgesamt mehr als 4.650 Gäste aus aller Welt, davon 3.220 Fachteilnehmende. Neu im Programm war das Format der „Focus Sessions“, in denen mit internationalen Fachgesellschaften aktuelle Trends der augenheilkundlichen Subspezialitäten dargestellt wurden. Weitere Höhepunkte des Kongresses waren die Verleihung der Albrecht-von-Graefe-Medaille an den britischen Netzhautforscher Prof. Alan C. Bird sowie die Keynote Lectures zu Innovationen zu OCT-Heimmonitoring, Netzhautimplantaten bei altersabhängiger Makuladegeneration und der Digitalisierung der Patientenversorgung. Von Katica Djaković
Mit dem Tagungsmotto rückte die DOG 2026 die internationale Zusammenarbeit und den fachübergreifenden Austausch in den Mittelpunkt. Dieser Idee folgte das neue Kongress-Format „Focus Sessions“, für das auch erstmals Live-Übersetzungen zur Verfügung standen. „Gemeinsam mit internationalen Fachgesellschaften haben wir länderübergreifende Sitzungen zu aktuellen Trends aus den verschiedenen Subspezialitäten der Augenheilkunde kuratiert, für mich einer der Höhepunkte der DOG“, so Kongresspräsident Prof. Lars-Olof Hattenbach, Direktor der Universitäts-Augenklinik Ludwigshafen. Weiterer internationaler Akzent: Auf dem Kongress konnten Vorbereitungskurse zur europäischen Facharztprüfung, dem EBO-Examen, besucht werden.

