HOME | Der Augenspiegel | Zeitschrift für Klinik und Praxis

Home
 

Aus der aktuellen Ausgabe

» Interview mit Dr. Armin Scharrer anlässlich des DOC 2022

„Transparenz schafft Vertrauen“
Der 34. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet vom 23. bis 25. Juni im Nürnberger Convention Center statt, als Präsenzveranstaltung und zusätzlich mit einem digitalen Strang. Auch für die diesjährige Tagung hat die Programmkommission namhafte nationale und internationale Experten als Referenten für die General Session, für Kurse und Wetlabs sowie Symposien eingeladen. DER AUGENSPIEGEL sprach mit DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer über die Jahrestagung der Ophthalmochirurgen und aktuelle Herausforderungen der Berufsgruppe.


» Gefährdet der Laser die EBM-Katarakt-Vergütung?

Das Ende der Leistungspflicht eines Kostenträgers schließt die Entscheidung des Patienten für eine Behandlung jenseits des Erstattungshorizontes des Kostenträgers nicht aus. Denn die Vertragsfreiheit des Patienten transzendiert den durch den Gesetzgeber für alle Versicherten eines Kostenträgers geschaffenen regulatorischen Rahmen. RA Michael Zach (Mönchengladbach) erörtert, ob und wie eine LCS-Behandlung (Laser-Cataract Surgery) bei einem gesetzlich krankenversicherten Patienten vereinbart werden kann und welche Auswirkungen dies auf die gesetzliche Pflicht zur Tragung der Kosten innerhalb des gesetzlich vorgesehenen Erstattungsrahmens haben kann.


» Social Media in der Arztpraxis

Vor allem für junge Menschen ist ein Leben ohne die sozialen Medien heute kaum noch vorstellbar. Doch welchen Stellenwert hat Social Media für Praxen oder Kliniken? Muss eine augenärztliche Praxis oder Klinik aktiv an diesen Plattformen teilnehmen? Tobias Kesting (Köln) erläutert, warum die sozialen Medien fester Bestandteil einer jeden Kommunikations- und Marketingstrategie sein sollten.


» Mit Hilfe moderner Diagnostik zur optimalen Behandlungsstrategie

4 Tipps zur Untersuchung vor refraktiver Chirurgie
Der Erfolg einer refraktiv-chirurgischen Behandlung ist geprägt durch eine auf den Patienten und sein Auge individualisierte Behandlungsstrategie. Dafür ist es unerlässlich, eine geeignete und tiefgehende Untersuchung vor dem Eingriff durchzuführen. Unter anderem dürfen wiederholte objektive und subjektive Bestimmungen des Refraktionsdefizites und insbesondere der Ausschluss krankhafter Hornhautveränderungen, namentlich Keratokonus, unter keinen Umständen fehlen. Priv.-Doz. Dr. Suphi Taneri, FEBOS-CR (Münster) erläutert, welche Faktoren bei der Untersuchung für den Eingriff zu beachten sind und stellt geeignete Diagnosegeräte und Analysefunktionen vor.


» Premiumlinsen bei Patienten mit Augenvorerkrankungen

Neue Linsentechnologien ermöglichen eine breitere Patientenversorgung
Multifokale Linsen werden aufgrund ihrer optischen Eigenschaften bei Patienten mit Augenvorerkrankungen kontrovers diskutiert. Immer häufiger wird aber auch von dieser Patientengruppe funktionelles Sehen in mehreren Entfernungen gefordert und die Versorgung mit Premiumlinsen gewünscht. Petra Davidova und Prof. Thomas Kohnen, FEBO (Frankfurt) diskutieren über neue Linsentechnologien und zeigen an einem Fallbeispiel, dass gute Ergebnisse beispielsweise bei Glaukompatienten erzielt werden können


» Kalkulation einer torischen Multifokallinse

Physikalische Grundlagen zur MIOL-Berechnung
Multifokallinsen (MIOL) sind besonders empfindlich gegen Refraktionsfehler, sowohl gegen Defokus als auch gegen Astigmatismus, daher ist das Erreichen der Zielrefraktion besonders wichtig. Dr. Peter Hoffmann (Castrop-Rauxel) stellt die physikalischen Grundlagen zur MIOL-Berechnung und des Funktionsprinzips multifokaler Linsen dar und zeigt mögliche Fehlerquellen bei der Biometrie auf.


» Behandlung der Hyperopie mittels SMILE

Ergebnisse der Marburger Kohorte aus der Zulassungsstudie
Seit der Einführung der Small Incision Lenticule Extraction (SMILE) zur Behandlung der Myopie und des myopen Astigmatismus durch Sekundo und Blum vor über zehn Jahren wurden weltweit nahezu sechs Millionen SMILE-Operation durchgeführt. Im Gegensatz zum Siegeszug der myopen SMILE erwies sich die Entwicklung des Verfahrens zur Behandlung der Weitsichtigkeit als ein deutlich schwierigeres Unterfangen. Prof. Walter Sekundo (Marburg) stellt Ergebnisse der Marburger Kohorte aus der prospektiven multizentrischen Zulassungsstudie zur Behandlung der Hyperopie mittels SMILE vor.


» Interdisziplinärer Austausch zur Netzhautforschung

16. Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam
Das 16. Forschungskolloquium der Pro Retina-Stiftung, einer Patientenvereinigung, welche die Erforschung von Netzhautdegeneration fördert, stand unter dem Motto „Retinal Degeneration – Environment Matters“. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie etablierte Forscherinnen und Forscher aus Europa präsentierten ihre neusten Erkenntnisse in Grundlagenforschung und Klinik. Es wurden Innovationen aus Diagnose und Therapie sowie Erkenntnisse zum Metabolismus der retinalen Umgebung während der Netzhautdegeneration vorgestellt. Von Dr. Anne Wolf und Dr. Verena Behnke (Köln).


» Kanaloplastik ab-interno

Studienergebnisse zu iTrack-Geräten
Die Kanaloplastik ist ein äußerst vielseitiger Eingriff, der bei leichten bis mittelschweren Offenwinkelglaukomen auch ab-interno durchgeführt werden kann. Prof. Norbert Körber, FEBO (Köln, Padua) stellt Daten einer Fallstudie sowie Vierjahresergebnisse mit dem iTrack-Gerät unter Verwendung der Ab-interno-Operationstechnik vor. Zudem berichtet er über die in diesem Jahr an vier Prüfzentren in Europa anlaufenden Studie, die die Wirksamkeit, Sicherheit und Lebensqualität mit der Kanaloplastik in Kombination mit einer Phakoemulsifikation unter Verwendung des iTrack Advance der neuen Generation untersucht.


» Fallbericht: Einseitige Blepharokonjunktivitis, zentrale Hornhauttrübungen

Die granuläre Hornhautdystrophie vom Typ 2 beginnt im ersten Lebensjahrzehnt mit feinen weißlichen kornealen Punkttrübungen, aus denen sich rundliche oder sternförmige Trübungen im Hornhautstroma entwickeln. Dr. Simon Trick und Dr. Hans-Walter Roth (Ulm) berichten über den Fall einer 45-jährigen Patientin, die sich in der augenärztlichen Notfallambulanz vorstellte. Sie klagt über eine akute Visusminderung im Rahmen einer seit mehreren Tagen andauernden Bindehautentzündung des rechten Auges. Allgemeinerkrankungen werden verneint, Medikamente werden nicht eingenommen. Die Patientin gibt allerdings an, Trägerin des fragilen X-Syndroms zu sein.


» Alle Inhalte.


Bild

Ausgabe Juni 2022

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» „Sehbehindertensonntag“ – bundesweiter Aktionsmonat startet am 1. Juni

(27. Mai 2022) 

Viele Menschen mit Sehbeeinträchtigung möchten ihre Behinderung nicht nach außen tragen. In Kirchengemeinden fehlt es deshalb oft an Bewusstsein für dieses Thema und sehbehinderte Menschen stoßen auf Probleme, die teilweise mit ganz einfachen Mitteln und einem klärenden Gespräch aus dem Weg zu räumen wären. Hier setzt ein Bündnis aus Kirchen und Selbsthilfe mit dem Projekt „Sehbehindertensonntag“ an. Vom 1. bis zum 30. Juni finden neben zahlreichen thematischen Gottesdiensten vielfältige Aktionen statt.

... weiterlesen


» Im Pool oder See besser auf Kontaktlinsen verzichten

(5. Mai 2022) 

Die Temperaturen steigen, die Freibäder öffnen und Pools und Seen laden zum erfrischenden Bad ein. Doch wer Kontaktlinsen nutzt, sollte die Haftschalen beim Schwimmen nicht tragen und den Kopf besser über Wasser halten, rät ein Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) zum Auftakt der Badesaison. Denn Kontaktlinsen sind das größte Risiko für eine Hornhautentzündung mit Akanthamöben – und dieses Risiko wird durch Schwimmen noch einmal gesteigert, wie eine neue Langzeitstudie aus Österreich bestätigt. Die parasitären Einzeller tummeln sich bevorzugt in abgestandenem Wasser, kommen aber auch in Leitungswasser vor.

... weiterlesen


» Notfall Netzhautablösung: Kurzsichtige bleiben auch nach Laser-Behandlung besonders gefährdet

(28. April 2022) 

Löst sich die Netzhaut des Auges ab, handelt es sich um einen Notfall, der sofort augenärztlich behandelt werden muss. Kurzsichtige Menschen sind besonders häufig davon betroffen – auch nach einer operativen Beseitigung der Kurzsichtigkeit. Warum Lasern oder Linsentausch nicht vor der Gefahr der Netzhautablösung schützen, auf welche Warnzeichen alle Kurzsichtigen achten sollten und welche Behandlungen helfen, erklärt ein Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

... weiterlesen


» Diabetes? Ab in die Augenarztpraxis!

(27. April 2022) 

Für Menschen mit Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, sind regelmäßige Augenuntersuchungen wichtig, damit Folgekrankheiten am Auge früh erkannt und Sehminderungen verhindert werden können. Doch bis zu 50 Prozent der Menschen mit Diabetes erhalten bisher kein Screening; das geht aus Untersuchungen von Krankenkassen hervor. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und die Initiativgruppe zur Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) fordern verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung und Schulung der Betroffenen.

... weiterlesen


» Stiftung Auge: Was hinter Schleiersehen stecken kann

(11. April 2022) 

Blutgerinnsel, sogenannte Thrombosen, können im gesamten Körper auftreten. Um schwerwiegende Folgen für die Gesundheit abzuwenden, ist eine schnelle Behandlung erforderlich. Dies gilt auch für Thrombosen, die in einer Vene der Netzhaut auftreten. Unbehandelt können die Folgen eines Blutgerinnsels die lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut schädigen und bis zur Erblindung führen. Woran Betroffene eine Netzhautvenenthrombose erkennen, wie die Behandlung aussieht und wie sich das persönliche Thrombose-Risiko reduzieren lässt, erklären Experten der Stiftung Auge.

... weiterlesen