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Aus der aktuellen Ausgabe

» Kongress DOC 2013

Interview mit Dr. Armin Scharrer
Vom 13. bis 15. Juni tagt der 26. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC), der wie gewohnt ins NCC Ost nach Nürnberg einlädt. DER AUGENSPIEGEL sprach anlässlich der Jahrestagung mit Dr. Armin Scharrer (Fürth), DOC-Präsident und 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Ophthalmo-chirurgen e.V. (BDOC).


» 8. Internationales Pro Retina-Forschungskolloquium in Potsdam

Translationsforschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
Zum 8. internationalen Pro Retina-Forschungskolloquium trafen sich in Potsdam Ende März rund 140 Wissenschaftler, Mediziner und Patienten aus Europa und den USA. Vor der Kulisse des Templiner Sees stand auch in diesem Jahr wieder der interdisziplinäre Austausch zwischen Grundlagenwissenschaftlern und klinischen Forschern im Mittelpunkt. Besonders große Bedeutung hatte einmal mehr die Diskussion zwischen jungen Wissenschaftlern und erfahrenen Professoren. Dipl.-Biol. Johanna Meyer, Dipl.-Biol. Carolina Brandstetter, Lena Mohr, Priv.-Doz. Dr. Tim Krohne, Prof. Dr. Peter Charbel Issa und Prof. Dr. Frank G. Holz (Bonn) berichten über das diesjährige Treffen.


» Chancen und Risiken von Social Media

Internet-Marketing für Augenärzte
Als Social Media werden laut internetworld.de Plattformen bezeichnet, die ihren Nutzern den Austausch, die Diskussion und Bewertung von Nachrichten, Videos oder Mitteilungen allgemeiner Art erlauben. Social Media gelten als Cha-rakteristikum des Web 2.0, da Internetnutzer in immer stärkerem Maße soziale Netzwerke ansteuern. YouTube, Facebook und MySpace zählen dabei zu den bekanntesten Netzwerken, in denen sich die Mitglieder austauschen und damit so genannten User Generated Content generieren. Vor allem für Unternehmer ist es wichtig geworden, nicht nur im Internet auffindbar zu sein, sondern auch im Rahmen von Bewertungsplattformen und sozialen Netzwerken vertreten zu sein, möglichst mit einer Social Media Strategie. Von Dr. Christiane Schumacher (Heiligenhaus).


» Bedeutung der Hornhautrückfläche für die Berechnung torischer IOL

Die Rückfläche der Hornhaut wirkt als negativ brechende Linse und trägt zur Gesamtbrechkraft der Hornhaut bei. Bei der Berechnung torischer Linsen wird zumeist nur die Hornhautvorderfläche vermessen und aus lokalen Radien eine Gesamtbrechkraft der Hornhaut im jeweiligen Meridian berechnet. Dr. Peter Hoffmann (Castrop-Rauxel) und Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Paul-Rolf Preußner (Mainz) erläutern die Bedeutung der Hornhautrückfläche bei der Berechnung torischer Linsen.


» Messung des Pupillendurchmessers

Vergleich dreier Pupillenmessgeräte bei verschiedenen Lichtintensitäten
Die Pupillendiagnostik ist nicht nur eine Voraussetzung für die Refraktive Chirurgie, sondern auch Grundpfeiler in der neuroophthalmologischen Diagnostik. Seit Kurzem steht ein neues Pupillenmessgerät zur Verfügung, das am Dortmunder St.-Johannes-Hospital einem Vergleich mit zwei weiteren Geräten unterzogen wurde. Dr. Thomas Schilde, Prof. Dr. Thomas Bende, Michael Matallana und Prof. Dr. Markus Kohlhaas stellen die Daten der Vergleichsmessungen vor.


» Presbyopiekorrektur mittels kornealer Inlays

Ähnlich der Laserchirurgie kann die Form der Hornhaut auch mittels kornealer Inlays so geändert werden, dass eine erhöhte Schärfentiefe erzeugt und somit die Lesefähigkeit verbessert wird. Die drei derzeit verfügbaren Inlays werden in Kombination mit einer LASIK in der Regel am nichtdominanten Auge eingesetzt und nutzen alle als Grundlage die Monovision, da nur ein Auge zum Lesen verwendet wird. Prof. Dr. Michael C. Knorz (Mannheim) erläutert Möglichkeiten und Grenzen von intrakornealen Inlays zur Korrektur der Presbyopie.


» SMILE versus Femto-LASIK

Vergleich von optischer Abbildungsqualität sowie Effektivität und Sicherheit
Im Vergleich zur Femto-LASIK erfolgt die Refraktionskorrektur bei der so genannten Refractive Lenticule Extraction (ReLEx) durch das Erzeugen eines refraktiven Lentikels innerhalb der intakten Kornea. Je nach Verfahren wird dieser refraktive Lentikel nach Anheben des Flaps mechanisch entfernt (FLEX = Femtosecond Laser Lenticule Extraction) oder ohne Anheben eines Flaps durch einen kleinen Schnitt schonend extrahiert (SMILE = Small Incision Lenticule Extraction). Dr. Detlev Breyer (Düsseldorf) bewertet die Unterschiede zwischen Femto-LASIK und SMILE-Laserbehandlung und vergleicht die optische Abbildungsqualität sowie die Effektivität und Sicherheit der beiden Methoden nach einer retrospektiven Analyse.


» 27. Kongress der DGII in Heidelberg

Vom 11. bis 13. April tagte in den Räumlichkeiten der chemischen Institute der Heidelberger Universität die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) unter der Leitung des DGII-Präsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg). In 116 Vorträgen, die parallel in drei Hörsälen stattfanden, 22 Kursen und Wet-Labs, mit sieben Referaten für das Pflegepersonal sowie einer gut besuchten Industrieausstellung wurde in altbekannter Tradition in der ophthalmologisch-historischen Universitätsstadt Heidelberg ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für alle Anwesenden geboten. Dr. Florian N. Auerbach (Heidelberg) berichtet über den Kongress.


» Transplantation von ex-vivo kultiviertem autologem Limbusepithel

Studie zur Evaluierung der Methode bei limbaler Stammzellinsuffizienz
Die Ex-vivo-Expansion und Transplantation von autologem Limbusepithel des Hornhautepithels ist eine etablierte Methode zur Rekonstruktion der Hornhautoberfläche bei limbaler Stammzellinsuffizienz unterschiedlicher Ätiologie. Ziel einer Studie an der Universitäts-Augenklinik Essen war es, retrospektiv diese Methode anhand des erreichten postoperativen Visus und der kornealen Oberflächenrekonstruktion zu evaluieren. Simone Scholz, Dirk Dekowski, Dipl.-Biol. Henning Thomasen, Prof. Dr. Hans-Peter Steuhl und Prof. Dr. Daniel Meller (Essen) stellen Methodik und Ergebnisse vor.


» Serum-Augentropfen bei Wundheilungsstörungen der Hornhaut

Durch das Fehlen verschiedener Komponenten des Tränenfilms ist nicht nur die Benetzung, sondern auch die Ernährung und Wundheilung der Augenoberfläche gestört. Pharmazeutische Tränensubstitute ersetzen zum Großteil nur die mechanische Komponente des Tränenfilms. Seit etwa zehn Jahren wird menschliches Serum bei therapierefraktären Störungen der Augenoberfläche eingesetzt. Im Universitätsklinikum Düsseldorf kooperiert die Augenklinik mit dem Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika, das die Erlaubnis zur Herstellung und Abgabe von Serum-Augentropfen (Serum-AT) in verschiedenen Konzentrationen hat. Dr. Kristina Spaniol, Dipl.-Biol. Lutz Körschgen und Prof. Dr. Gerd Geerling erläutern Anwendung und Erfolg von Serum-AT bei Wundheilungsstörungen der Hornhaut.


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Ausgabe 06-2013

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» 26. DOC-Kongress: Jahrestagung der Ophthalmochirurgen in Nürnberg

(12. Juni 2013) 

Am 13. Juni beginnt der „26. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen“ (DOC) in Nürnberg. Zum dreitägigen Jahreskongress werden 5.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet, die sich über neue Entwicklungen in der Augenheilkunde informieren und austauschen werden.

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» - Bundesweite Aktion für besseres Sehen in Alterseinrichtungen startet

(6. Juni 2013) 

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehen davon aus, dass viele Bewohner von Alterseinrichtungen mehr unter ihren Seheinschränkungen leiden, als nötig wäre. Dabei geht es nicht nur um die Augen, denn altersbedingte Sehprobleme haben unterschiedlichste Folgen – vom erhöhten Sturzrisiko bis zu psychischen Problemen. Die beiden Verbände starten deshalb zum Sehbehindertentag am 6. Juni 2013 eine Qualitätsoffensive für besseres Sehen in Alterseinrichtungen. daruf macht der DBSV aufmerksam.

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» Jeder Dritte mit Diabetes hat Netzhautschäden

(3. Juni 2013) 

Jedes Jahr erblinden 2.000 Menschen in Folge eines Diabetes. Auch sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und Insulin spritzen. Jedoch stehen so gut wie keine barrierefreien Insulin-Pens, -Pumpen und Blutzuckermessgeräte zur Verfügung, die mit akustischen Signalen arbeiten. Darauf machen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) aufmerksam und fordern, dass Medizingerätehersteller alle technischen Hilfsmittel für Diabetiker mit einem Akustikmodus ausstatten. Wie sehbehinderte Menschen mit Diabetes richtig umgehen, ist Thema im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 6. Juni 2013 anlässlich des Sehbehindertentages.

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» Studie untersuchte Stellenwert von Nahrungsergänzungsmitteln in der AMD-Therapie

(28. Mai 2013) 

Die Gesundheit der Augen zu fördern, ist gar nicht schwer: Nicht rauchen und sich ausgewogen und vitaminreich ernähren. So lässt sich zumindest das Risiko, an einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, senken. Ob und welche Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen sind, wenn man bereits an einer AMD leidet, darüber gibt eine große amerikanische Studie Aufschluss, deren Ergebnisse jüngst veröffentlicht wurden. Darauf weist der Berufsverband der Augenärzte (BVA) hin.

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» AMD-Netz NRW informiert über Hilfsangebote

(24. Mai 2013) 

Augenerkrankungen wie die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) bringen für Betroffene wesentliche Veränderungen und Herausforderungen für Beruf und Alltag mit sich. Was viele nicht wissen: Durch eine ganze Reihe von Hilfsmitteln und -angeboten lässt sich trotz Seheinschränkung weiterhin ein selbstständiges Leben führen. Ein neuer Film des AMD-Netz NRW mit dem Titel “Selbstständig bleiben mit Seheinschränkung” gibt Patienten, Angehörigen und Ärzten einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten, die helfen, den Alltag zu meistern und die Lebensqualität zu erhalten – unabhängig davon, welche Erkrankung des Auges Probleme bereitet.

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