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Aus der aktuellen Ausgabe

» DGII und ESCRS tagen gemeinsam in Frankfurt

Interview mit DGII-Tagungspräsident Prof. Thomas Kohnen
Vom 15. bis 18. Februar findet auf dem Messegelände in Frankfurt am Main der 38. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) gemeinsam mit dem 28. Winter-Meeting der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Thomas Kohnen, Tagungspräsident der diesjährigen DGII und Vorstandsmitglied von DGII und ESCRS, über die Doppeltagung.


» Digitale Schnittstellen im Management torischer Intraokularlinsen

Bei der Auswahl torischer Intraokularlinsen kann die digitale Unterstützung sinnvoll sein und lässt sich teilweise einfach in den Praxisalltag integrieren. Emanuel Reitemeyer, Prof. Gerd U. Auffarth, FEBO und Priv.-Doz. Dr. Timur Yildirim, MHBA, FEBO (Heidelberg) geben einen Einblick in die verschiedenen Tools, die es mittlerweile gibt, um das patientenindividuell angepasste Management von torischen Linsen prä-, intra- und postoperativ zu verbessern beziehungsweise zu erleichtern.


» Astigmatismuskorrektur: Vergleich zweier digitaler Markierungssysteme

Entscheidend für die Effektivität einer torischen IOL ist der korrekte Sitz, was nicht nur eine sichere Positionierung wie bei jeder anderen IOL, sondern auch eine exakte Ausrichtung der Achse entsprechend zum Meridian des Astigmatismus bedeutet. Für die genaue Ausrichtung der torischen Linse bedarf es einer Markierung der Referenzachse. An der Universitäts-Augenklinik Bochum wurden erstmals zwei digitale Markierungssysteme verglichen. Prof. H. Burkhard Dick, Dr. Sebastian Hoffmann und Priv.-Doz. Dr. Tim Schultz, FEBO (Bochum) stellen die Ergebnisse der Vergleichsstudie vor.


» Innovative molekularbiologische Diagnostik beim intraokularen Lymphom

Multizentrische Studie DECODE-VRL gestartet
Das vitreoretinale (intraokulare) Lymphom, eine seltene Variante des primären ZNS-Lymphoms, stellt ein typisches Maskeradesyndrom dar und ist klinisch schwierig von einer Uveitis abgrenzbar. Das resultiert oft in einer beträchtlichen Verzögerung der Diagnosestellung. Aufbauend auf Vorarbeiten der Pathologie Tübingen wurde die von Prof. Vinodh Kakkassery, Lübeck/Chemnitz, und Prof. Falko Fend geleitete und von der Deutschen Krebshilfe geförderte multizentrische Studie DECODE-VRL gestartet, die eine Verbesserung der Diagnostik des vitreoretinalen Lymphoms durch den Einsatz moderner molekularer Methoden zum Ziel hat. Prof. Falko Fend, Priv.-Doz. Dr. Irina Bonzheim und Prof. Dr. Vinodh Kakkassery stellen das vitreoretinale Lymphom und die innovativen diagnostischen Ansätze dar.


» Medizinische Biometrie

Werkzeug für medizinisch-optische Datenanalyse
Augenärzte werden immer öfter mit statistisch-biometrischen Werten konfrontiert. Die Erstellung solcher Statistiken ist nicht einfach. Gleiches gilt für das Lesen und die richtige Deutung. Klaus Nowak (Berlin) gibt eine nähere Erläuterung von einigen Erklärungen, Fakten und Beispielen der medizinisch-optischen Biometrie; darunter der oft missverstandene Ausdruck signifikant.


» Die therapeutische Kontaktlinse

Serie zur Sammlung Roth (Folge 147)
Kontaktlinsen sind nicht nur eine wertvolle Sehhilfe, sondern sie wurden auch schon bald nach ihrer Erfindung als Bandage und nach gelungener Synthese wasserspeichernder Kunststoffe als Medikamententräger am Auge eingesetzt. Schon bei den ersten Anpassversuchen gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man ihre Eigenschaft, einen irregulären Hornhautastigmatismus auszugleichen. Auch konnte ihr orthokeratologischer Effekt, einer Korsage vergleichbar, dabei helfen, einen Keratokonus aufzuhalten oder eine Hornhautnarbe zu glätten.


» 35. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft

Zur 35. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft hatte Prof. Jost Hillenkamp, Direktor der Universitäts-Augenklinik Würzburg, in die ehemals fürstbischöfliche Residenzstadt am Main eingeladen. Entsprechend dem bereits im vergangenen Jahr neu gestalteten Konzept wurde am ersten Tag parallel zum klinisch-wissenschaftlichen Programm in zwei Sitzungen „Basic Science meets Retina“ den Grundlagenforschenden eine Bühne geboten, der Fotowettbewerb „Art meets Retina“ war wieder ausgeschrieben. Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) fasst ausgewählte Vorträge sowie Ehrungen und Preisverleihungen zusammen.


» AMD: Ätiologie, Pathogenese und Therapie

Die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine führende Ursache für Sehverlust und Erblindung in den westlichen Ländern und stellt eine komplexe, fortschreitende Netzhauterkrankung dar. Ihr genauer Auslöser ist noch unklar, obwohl Fortschritte bei der Identifizierung von Risikofaktoren und Prozessen, die zur Beeinträchtigung und Degeneration des retinalen Pigmentepithels und der äußeren Netzhaut führen, gemacht wurden. Dr. Leon von der Emde, Prof. Frank G. Holz und Dr. Thomas Ach (Bonn) erörtern AMD-Risikofaktoren, stellen Pathogenesetheorien vor und gehen auf Therapieansätze ein, die zum Ziel haben, die AMD-Progression zu verlangsamen oder zu verhindern.


» Anwendung der automatisierten Montage-OCTA bei diabetischer Retinopathie

Die bereits bestehenden technischen Möglichkeiten der optischen Kohärenztomographie-Angiographie (OCTA) zur Visualisierung und Charakterisierung mikrovaskulärer Strukturen sind heute insbesondere bei der diabetischen Retinopathie von großer Bedeutung. An der Universitäts-Augenklinik Ulm wurde im Rahmen einer Studie die klinische Anwendung der OCTA bei Patienten mit diabetischer Retinopathie untersucht, indem die Auswertbarkeit von fovealer avaskulärer Zone sowie Neovaskularisationen anhand der Bilder der automatisierten Montage-OCTA mit den Ergebnissen der Weitfeld-Fluoreszeinangiographie verglichen wurden. Priv.-Doz. Dr. Christian Enders, Prof. Gabriele E. Lang und Priv.-Doz. Dr. Jens U. Werner stellen die Ergebnisse vor.


» Kortiko-retinale Bildverarbeitung im Auge

Die Bildverarbeitung in der Retina wird bisher überwiegend analog zur fotografischen Strahlenoptik, das heißt der abbildenden Linsenoptik und der Photodiodenarrays behandelt. Sie bietet jedoch keine Antwort auf die für das menschliche Sehen entscheidenden Fragen, „was“ ein sichtbares Objekt invariant begrifflich darstellt (ein Haus, ein Baum usw.), „wo“ es in welchen Relationen zu anderen Objekten im Raum steht oder welche RGB-Farben beziehungsweise Helligkeiten lokal zusammenwirken. Die Strahlenoptik bedarf hierzu der Ergänzung durch die diffraktive Wellenoptik, die als Fresnel-Nahfeldinterferenz in zellulären Gittern beziehungsweise Raumgittern beschreibbar ist. Dr. Norbert Lauinger (Wetzlar) stellt die kortiko-retinale Bildverarbeitung im menschlichen Sehen dar und diskutiert die Beendigung der Begriffsverwendung „invertierte“ Retina.


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Ausgabe Februar 2024

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» DGII-Medienpreis 2024 für AUGENSPIEGEL-Chefredakteurin

(20. Februar 2024) 

Den diesjährigen Medienpreis verlieh die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) an die Chefredakteurin des AUGENSPIEGEL Katica Djakovic. Die Preisverleihung fand im Rahmen des DGII-Kongresses statt, der vom 15. bis 18. Februar gemeinsam mit der Wintertagung der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Frankfurt am Main durchgeführt wurde.

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» BVA: Stellungnahme zur NDR-Berichterstattung „Panorama“

(13. Februar 2024) 

Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) nimmt Stellung zu der NDR-Berichterstattung im Magazin „Panorama“. In dem Beitrag vom 8. Februar wird über ein Online-Seminar der Artemis Augenarztkette berichtet, das der Ärztliche Direktor zusammen mit einer Abrechnungsexpertin des Unternehmens im vergangenen Herbst gehalten hatte.

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» Generationenwechsel im BVA: Augenärzte wählen neuen Vorstand

(6. November 2023) 

Die Delegierten des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) haben am Wochenende getagt und einen neuen Vorstand gewählt. Daniel Pleger, Vorstandsmitglied seit 2021 ist neuer erster Vorsitzender. Dr. Peter Heinz, zuvor vier Jahre lang erstes Vorstandsmitglied, bleibt als Vize erhalten. Dr. Bernhard Bambas trat nach Ende seiner Amtszeit nicht erneut zur Wahl an. Mit dieser Vorstandswahl setzt die Delegiertenversammlung auf eine Verjüngung der Verbandsspitze bei gleichzeitig unverminderter Expertise. Mit Dr. Inger Lüdeke erhält eine Vertreterin der angestellten Augenärztinnen und Augenärzte Einzug in den Vorstand.

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» DOG 2023: Kongress kehrt zu alter Größe zurück

(5. Oktober 2023) 

Der Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hat zu Vor-Pandemie-Größe zurückgefunden: Vom 28. September bis 1. Oktober kamen 2.966 Fachteilnehmende zur DOG 2023, insgesamt strömten 4.628 Besucherinnen und Besucher ins Berliner Estrel. “Die große Resonanz bestätigt, dass persönlicher Austausch wichtiger ist denn je”, bilanziert DOG-Präsident Professor Dr. med. Dr. h.c. Nikolaos Bechrakis. Neben den Keynote Lectures zählte das Format “Highlights in Translational Science” zu den Höhepunkten der Jahrestagung.

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» Kampagne: Woche des Sehens vom 8.-15. Oktober

(28. September 2023) 

Am 8. Oktober startet die 22. Ausgabe der “Woche des Sehens“ mit vielfältigen Veranstaltungen in ganz Deutschland. Acht Tage lang werden Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungszusammenarbeit den Blick auf die Themen Sehen, Blindheit und Augenkrankheiten lenken. Die Aktionswoche bietet den idealen Anlass, in den Medien über Augengesundheit, Bedürfnisse betroffener Menschen sowie die Auswirkungen von Sehbehinderung und Blindheit in Deutschland und weltweit zu informieren.

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