HOME | Der Augenspiegel | Zeitschrift für Klinik und Praxis

Home
 

Aus der aktuellen Ausgabe

» 90. Homburger Augenärztliche Fortbildung: Haut und Auge

Die 90. Homburger Augenärztliche Fortbildung (HAF) war als Hybridveranstaltung dem interdisziplinären Thema Haut und Auge gewidmet. Prof. Berthold Seitz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums des Saarlandes, und die Geschäftsführende Oberärztin, Dr. Ursula Löw, hatten zu dieser dermato-ophthalmologischen Gemeinschaftsveranstaltung nach Homburg/Saar eingeladen. Dr. Udo Hennighausen erläutert die interdisziplinären Aspekte der Fortbildung.


» Kritische Gedanken zur aktuellen Gesundheitspolitik

Ein Kommentar von Dr. Hans-Walter Roth, Ulm
Es geht bergab, die Politik verwischt geschickt die Spuren. In den öffentlichen Medien - Herr Lauterbach genießt die Schau, - zeigen Ärzte, Apotheker und ihre Verbände Widerstand; Ärzte geben auf, Praxen finden keine Nachfolger.


» Erster bundesweiter Selektivvertrag zur trockenen AMD

Zwischen der Kaufmännischen Krankenkasse Hannover (KKH) und dem VISYOnet Qualitätsnetzwerk, dem neben der Augenklinik Sulzbach als Gründungsmitglied noch bundesweit über 300 Augenärzte und Kliniken angehören, wurde ein Selektivvertrag zur trockenen AMD geschlossen, der darauf abzielt, die Versorgung zu verbessern. Teilnehmen können bundesweit alle Ärzte, Kliniken und Patienten der KKH. Nach Angaben der Augenklinik Sulzbach zeigen weitere Krankenkassen bereits Interesse, dem Vertrag beizutreten.


» Sehfunktion und Lebensqualität in frühen AMD-Stadien

Um die visuellen Einschränkungen der Betroffenen früher AMD-Stadien mithilfe von speziellen Funktionstests jenseits der üblichen Visusprüfung präzise zu erfassen, stehen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Auch bei beidseits vollem Visus erlauben Tests wie der Low Luminance-Visus, Kontrastsehtests, die Mikroperimetrie oder Adaptometrie die sehbezogenen Einschränkungen der Patienten besser zu ermitteln. Dr. Jan Henrik Terheyden, Prof. Robert P. Finger und Prof. Frank G. Holz (Bonn) stellen Messverfahren zu Funktionseinbußen in frühen AMD-Stadien dar.


» OCTA-Bildgebung: Einflussfaktoren und Interpretation

Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst die OCTA-Messwerte, darunter ophthalmologische Erkrankungen, systemische Krankheitsbilder und variable Parameter wie Alter, Geschlecht, Achslänge des Auges, systemische und lokale Medikamente. Dr. Jens J. Storp (Münster) fasst die Studiendaten zu einigen der Parameter zusammen, von denen bekannt ist, dass sie sich auf die Interpretation der Flussdichte in der OCTA-Bildgebung auswirken und die bei der Bewertung von Flussdichte-Befunden berücksichtigt werden müssen.


» XXXVI. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft

Zurück nach Franken: JHG tagte in Würzburg (Teil 2)
Bereits 2005 tagte die Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) im fränkischen Würzburg. In die Stadt am Main, bekannt für ihre zahlreichen Gebäude im Barock- sowie Rokoko-Stil und besonders für die Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert, hatte die JHG im Oktober erneut eingeladen: Unter der Leitung des Geschäftsführers Frank Krogmann und des diesjährigen Obmanns Dr. Andreas Mettenleiter fand die Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft ausschließlich wieder in Präsenz statt. Dr. Sibylle Scholtz gibt eine Übersicht über die diesjährigen Referatsthemen.


» Karl Joseph Beck: Erstbeschreibungen zur Neuro-Ophthalmologie

Der Mediziner Karl Joseph Beck veröffentlichte 1824 das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts viel beachtete „Handbuch der Augenheilkunde“, das bereits 1832 in zweiter Auflage erschien und zu den besten Lehrbüchern gehört, die in der Zeit vor der Entdeckung des Augenspiegels veröffentlicht wurden. Beck war der erste akademische Lehrer, der Vorlesungen über Augenheilkunde hielt und neuro-ophthalmolgische Befunde veröffentlichte, die als Erstbeschreibungen anzusehen sind. Prof. Dieter Schmidt (Freiburg) schildert die fachlichen Verdienste Becks.


» Augen auf – Eine Verkehrsfibel

Serie zur Sammlung Roth (Folge 134)
Zahlreiche Sprichwörter, Slogans oder Redewenden haben das „Auge“ oder das „Sehen“ zum Inhalt. Die im Alltag wohl am häufigsten eingesetzte und bekannteste Formulierung wird vermutlich der Appell und warnende Ruf: „Augen auf!“ sein. Die Aufforderung mit dem Inhalt, dass das Auge geöffnet werden soll, ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn es gerade geschlossen war, so wie im Schlaf oder – was eher der Fall ist, sobald diese Aufforderung ertönt: Sie gilt im übertragenen Sinn bei einer Unachtsamkeit. Sie mahnt – auch bei geöffneten Augen – zu mehr Wachsamkeit.


» BVA-Delegiertenversammlung 2022 tagte in Berlin

„Zukunft der augenärztlichen Versorgung“
Nach den in den letzten beiden Jahren als Videokonferenz abgehaltenen Zusammenkünften tagte die Delegiertenversammlung des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) in diesem Jahr wieder in Präsenz. Auf der Tagesordnung am 5. und 6. November in Berlin standen die gegenwärtigen Herausforderungen des Faches, aber auch die zukünftige augenärztliche Versorgung wurde unter dem Thema „Augenheilkunde 2030“ beleuchtet und diskutiert. Von Katica Djaković.


» XXXVI. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft

Zurück nach Franken: JHG tagte in Würzburg (Teil 1)
Bereits 2005 tagte die Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) im fränkischen Würzburg. In die Stadt am Main, bekannt für ihre zahlreichen Gebäude im Barock- sowie Rokoko-Stil und besonders für die Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert, hatte die JHG in diesem Jahr erneut eingeladen: Vom 7. bis 9. Oktober fand unter der Leitung des Geschäftsführers Frank Krogmann und des diesjährigen Obmanns Dr. Andreas Mettenleiter die Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft ausschließlich wieder in Präsenz statt. Dr. Sibylle Scholtz gibt eine Übersicht über die diesjährigen Referatsthemen.


» Alle Inhalte.


Bild

Ausgabe Januar 2023

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» Zahlen zur Gewebespende 2022: Augenhornhaut stabil

(3. Januar 2023) 

3.070 Menschen spendeten in Deutschland im Jahr 2022 Gewebe – ein neuer Rekord, teilt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) als Gesellschafter der Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) mit. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die DGFG die Gewebespende erneut steigern: 53 Gewebespendekoordinatoren und -koordinatorinnen bearbeiteten knapp 45.000 Spendermeldungen, führten 7.915 Aufklärungsgespräche und erhielten 3.367 Zustimmungen. 42,5 Prozent aller Spender, Spenderinnen und Angehörigen stimmten einer Gewebespende zu. Zweitstärkstes Bundesland in 2022 ist Sachsen: Hier wurden insgesamt 446 Gewebespenden realisiert, davon 102 am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), einer Gesellschafterin der DGFG. Hier liegt die Zustimmungsquote sogar bei 45,5 Prozent. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung blicke die DGFG besorgt in die Zukunft, so das UKL.

... weiterlesen


» Augenärzte starten Petition für kommunales Feuerwerk

(22. Dezember 2022) 

Das Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper hat sich in den beiden Pandemiejahren insgesamt als effektive Maßnahme erwiesen, die Gesamtzahl der Augenverletzungen zur Silvesterzeit um 86 Prozent in 2020/2021 und um 61 Prozent in 2021/2022 zu reduzieren. Damit ist gleichwohl im zweiten Pandemiejahr trotz Verkaufsverbot die Zahl der Unfälle wieder leicht angestiegen, wie die aktuelle Umfrage der „Arbeitsgruppe Sicheres Feuerwerk“ der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) zeigt. Die Zunahme ist vermutlich unter anderem auf die gelockerten Versammlungsbeschränkungen zurückzuführen. Für dieses Jahr, in dem Pyrotechnik wieder frei verkäuflich ist, erwartet die DOG einen neuerlichen Anstieg bei den Augenverletzungen. Die Arbeitsgruppe will deshalb eine Petition auf den Weg bringen, die privates durch kommunales Feuerwerk ablöst.

... weiterlesen


» Folgen der Geographischen Atrophie: Politische Empfehlungen für EU-Parlament

(19. Dezember 2022) 

Die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) mit ihrer Spätform, der Geographischen Atrophie (GA), ist die Hauptursache für Erblindung in den Industrienationen – mit entsprechenden Folgen für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Um der wachsender Gefahr der Erblindung in EU-Bevölkerung entgegenzutreten, haben Wissenschaftler, Patientenvertreter und Angehörige von Betroffenen aus Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich politische Empfehlungen erarbeitet und dem EU-Parlament vorgelegt. Damit ist ein erster wichtiger Schritt zur besseren Behandlung der Krankheit auf europäischer Ebene getan.

... weiterlesen


» ERC Starting Grant für Forschung zu Ersatz-Netzhaut

(6. Dezember 2022) 

Um Erkrankungen der Netzhaut besser behandeln zu können, forscht Priv.-Doz. Dr. Zohreh Hosseinzadeh an der Erzeugung einer funktionsfähigen menschlichen Netzhaut. Für ihre Forschung erhielt Hosseinzadeh, Gruppenleiterin am Paul-Flechsig-Institut, Zentrum für Neuropathologie und Hirnforschung der Medizinischen Fakultät Leipzig, einen der mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro dotierten Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC). Dieser Forschungspreis gehört zu den renommiertesten europäischen Wissenschaftsförderungen.

... weiterlesen


» Armutsfalle Sehbehinderung

(2. Dezember 2022) 

Menschen mit Sehbehinderung drohen der Ausschluss aus der Gesellschaft, Isolation und Armut. Auch Hilfsorganisationen wie Pro Retina Deutschland e. V. geraten angesichts der ausbleibenden Förder- und Spendengelder für Menschen mit Behinderung immer mehr an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Darauf weist Pro Retina anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember hin.

... weiterlesen