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Aus der aktuellen Ausgabe

» Kongressbericht: 31. Internationaler Kongress der DOC

Innovationen auf dem Prüfstand
Rund 5.700 Teilnehmer besuchten den 31. Internationalen Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC), der vom 14. bis 16. Juni im Nürnberger Convention Center ausgerichtet wurde. Höhepunkt der Jahrestagung war die Hauptsitzung mit Ehrenvorlesungen und der Aufnahme zweier Persönlichkeiten in die „Hall of Fame Ophthalmologie“. Von Katica Djakovic.


» Neuanschaffung – Leasing oder Kauf?

Die schnelle technologische Entwicklung stellt heute jeden Augenarzt bei anstehenden Investitionsentscheidungen vor die Frage, ob er das betreffende Wirtschaftsgut leasen oder kaufen soll. Selbst wenn die Voraussetzungen für eine steuerliche Abzugsfähigkeit der Leasingraten erfüllt sind, fällt der Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Leasing und Kauf aber keineswegs immer zugunsten des ersteren aus. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans L. Dornbusch (St. Augustin) erläutert, für welche Variante sich im Einzelfall eine höhere Wirtschaftlichkeit errechnet.


» Markierungsfehler torischer Achslagen bei Kopfneigung

Die Kataraktchirurgie mit torischen Linsen erfordert zumeist eine präoperative Achsmarkierung. Diese kann bei ­unpräziser Ausführung zur Fehlerquelle werden. Gibt es bei Seitneigung des Kopfes eine kompensatorische ­Zyklorotation des Auges, die den theoretischen Markierungsfehler praktisch abmildern würde? Dieser Frage sind Dr. Peter Hoffmann und Ute Lenzner (Castrop-Rauxel) mittels objektiver Methoden nachgegangen


» IOL-Berechnung bei refraktiv vorbehandelter Hornhaut

Bei der Berechnung von Intraokularlinsen vor Kataraktchirurgie und nach vorangegangener Hornhautchirurgie werden spezielle Berechnungsmethoden benötigt, da die herkömmlichen Methoden zu größeren­ ­Restfehlern führen können. Thomas Hofmann (Basel) erörtert aus Sicht des Optometristen die Besonderheiten bei der ­Patientenaufklärung und IOL-Berechnung.


» Eintrübung hydrophiler IOL nach PPV mit intraokularer Gaseingabe

Obwohl die Kalzifikation hydrophiler Intraokularlinsen eine seltene Spätkomplikation der Kataraktopera­tion ­darstellt, kam es in den letzten Jahren zu mehreren Berichten von IOL-Eintrübungen nach Operationen mit ­intraokularer Injektion von Gas oder Luft. Im David J Apple International Laboratory for Ocular Pathology an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg wurden zehn explantierte hydrophile Intraokularlinsen mit klinisch ­signifikanter Trübung nach Pars-plana-Vitrektomie (PPV) auf Materialveränderungen und optische Qualität ­untersucht. Prof. Ramin Khoramnia, FEBO, Dr. Timur Yildirim, Priv.-Doz. Dr. Silvia Bopp, Dr. Grzegorz Labuz, Dr. Hyeck Soo Son und Prof. Gerd U. Auffarth, FEBO, erläutern die Ergebnisse.


» 13. Meeting der European Neuro-Ophthalmology Society (Teil 2)

Zum 13. Meeting der European Neuro-Ophthalmological Society (EUNOS) hatte Dr. Gabriella Szatmáry nach Budapest eingeladen. Im ersten Teil des Nachberichtes fasste Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) wesentliche Aspekte aus den Vorträgen zur Leberschen Hereditären Optikusneuropathie zusammen. Der zweite Teil stellt aktuelle neuro-ophthalmologische Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten sowie weitere Themen der Neuro-Ophthalmologie aus dem Tagungsprogramm und Meilensteine der Geschichte der Neurologie in Ungarn dar.


» Korneale Konfokale Mikroskopie zur Früherkennung neurodegenerativer Diabeteskomplikationen

Bisher galt das Auftreten einer Diabetischen Retinopathie als frühestes klinisches Zeichen mikrovaskulärer Sekundärkomplikationen. Andere neurodegenerative Veränderungen am Auge wie Gliazellverlust und Funktionsstörungen der Photorezeptoren sind bei Diabetikern bereits deutlich früher nachweisbar, werden aber in der klinischen Routine bisher kaum erfasst. Der Kornealen Konfokalen Mikroskopie (CCM) wird derzeit das größere Potential als Screeningmethode zur frühen Erfassung der diabetischen Neuropathie beigemessen. Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Hettlich, Prof. Oliver Stachs, Prof. Rudolf F. Guthoff und Prof. Diethelm Tschöpe erläutern den aktuellen Forschungsstand.


» Pseudophakie-Ablatio bei jüngeren Patienten

Obwohl die Techniken der Kataraktoperation mit Einführung der Mikroinzisionstechnik und der Femtosekundenlaser-assistierten Kataraktchirurgie kontinuierlich verbessert werden, ist bei insgesamt steigenden Katarakt­operationszahlen und Clear-Lens-Extraktionen, insbesondere auch bei jüngeren Patienten, mit einer zunehmenden Prävalenz der Pseudophakie-Ablatio zu rechnen. Da ein junges Patientenalter einer der bekannten Risiko­faktoren für eine Pseudophakie-Ablatio ist, wurden in einer retrospektiven Studie am Zentrum für Augenheilkunde ­Düsseldorf die Inzidenz und Risikofaktoren für eine Netzhautablösung nach Kataraktoperation oder refraktivem Linsenaustausch bei Patienten bis zu einem Alter von 60 Jahren untersucht. Prof. Thomas Laube ­(Düsseldorf) stellt die Ergebnisse vor.


» Der Lachgucker

Serie zur Sammlung Roth (Folge 86)
Die ersten optisch geschliffenen Linsen dienten zunächst ausschließlich als ­Lese­hilfen bei Weit- und Alterssichtigkeit, später wurden sie mit Kombinationen auch in Teleskopen, Mikroskopen oder anderen Geräten zur exakten Aufnahme oder Wiedergabe von Bildern verwendet. Dass Optiker damit auch Bilder entstellen oder verzerren konnten, dürfte bald bekannt gewesen sein, ­spätestens, wenn ein Schliff oder Guss des Glases misslang und unregelmäßig gekrümmte Oberflächen entstanden waren. Dann war es durchaus amüsant zu sehen, wie die Objekte verfälschte Bilder lieferten – ein Effekt, der heute noch in historischen Spiegelkabinetten auf Jahrmärkten zu jedermanns Gaudi zu erleben ist.


» Interview zur DOC 2018

Interview mit DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer zum 31. Kongress der DOC
Der 31. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) wird traditionell wieder nach ­Nürnberg ins NCC Ost einladen. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Dr. Armin Scharrer (Fürth), DOC-Präsident ­und 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Ophthalmochirurgen e.V. (BDOC), über die wissenschaftlichen Themen der Jahrestagung sowie berufspolitische Belange der Ophthalmochirurgie.


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Ausgabe Juli/August 2018

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» Neue Erkenntnisse zur Wahrnehmungssteuerung im Gehirn

(16. August 2018) 

Augenbewegungen und gerichtete Aufmerksamkeit werden in unserem Gehirn von einer kleinen, zentral sitzenden Struktur im Hirnstamm gesteuert, dem Colliculus Superior („Oberes Hügelchen“). Ein Neurowissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Ziad Hafed vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen hat nun Hinweise gefunden, dass dieses Hirnareal nicht nur Bewegungen steuert, sondern auch eigenständig visuelle Reize verarbeitet. Es kann grobe, gleichförmige Bildbereiche besonders schnell verarbeiten und stellt so sicher, dass unsere Wahrnehmung die wichtigsten visuellen Informationen aus der Umwelt effizient ansteuern kann.

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» Stiftung Auge: Augenschutz in der Badesaison

(13. August 2018) 

Die sommerlichen Temperaturen ziehen viele Menschen in Freibäder, Seen oder ans Meer, um sich abzukühlen. Auch wenn das erfrischende Bad überaus angenehm ist: Chlor, Bakterien oder Sand können Entzündungen der Binde- oder Hornhaut verursachen. Die Stiftung Auge rät deshalb, gutsitzende Schwimmbrillen zu tragen und bei länger anhaltenden Beschwerden einen Augenarzt aufzusuchen.

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» Studie zum augenärztlichen Screening der diabetischen Retinopathie

(12. August 2018) 

Eine neue internationale Studie, die im Rahmen eines vom National Institute for Health Research (NIHR) finanzierten Projekts zum augenärztlichen Screening der diabetischen Retinopathie durchgeführt wurde, hat wichtige Hindernisse und Ermöglicher identifiziert, die mit der Teilnahme an der Untersuchung verbunden sind. Die Forschung wurde in der Zeitschrift Diabetic Medicine veröffentlicht.

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» Sehschwäche in der Schwangerschaft

(9. August 2018) 

Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten Beschwerden sind harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück, sagen Experten der DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. In seltenen Fällen können aber auch Symptome auftreten, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung – die sogenannte Präeklampsie – hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder bei komplettem Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.

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» Hornhautvernetzung wird Kassenleistung für Keratokonus-Patienten

(6. August 2018) 

Für Patienten mit der Augenerkrankung Keratokonus steht künftig die Hornhautvernetzung als neue Behandlungsoption zur Verfügung. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, das Therapieverfahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen.

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