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Aus der aktuellen Ausgabe

» BVA-Delegiertenversammlung tagte als Videokonferenz

„Die Freiberuflichkeit muss weiter ­gestärkt werden“
Auch in diesem Jahr hat sich der Berufsverband der Augenärzte (BVA) aufgrund der Pandemiesituation entschieden, seine Delegiertenversammlung nochmals in digitaler Form abzuhalten. Im Rahmen der Videokonferenz am 6. und 7. November wurde unter anderem über die gegenwärtigen Probleme mit der Telematikinfrastruktur und die Zukunft der augenärztlichen Versorgung diskutiert. Prof. Bernd Bertram erklärte seinen Rücktritt vom Amt des ​2. Vorsitzenden des Berufsverbandes und Dr. Martin Bresgen kandidierte nicht erneut als Vorsitzender der Delegiertenversammlung. Von Katica Djaković.


» 3. Baltic Sea Eye Conference tagte in Rostock

Zur dritten Baltic Sea Eye Conference hatte Prof. Thomas Fuchsluger traditionsgemäß nach Rostock und Warnemünde eingeladen. So fanden am Freitag, den 3. September, die Eye Surgery Masterclass mit Dry- und Wet-Lab in Räumen der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde in Rostock statt und am darauffolgenden Tag die International Rostock Beach Academy im Kurhaus von Warnemünde, flankiert durch ein Vortragsprogramm für ophthalmologisches Assistenzpersonal und Patienten. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen (Hamburg).


» Auswertung von Bilddaten mittels Künstlicher Intelligenz

Interdisziplinäre Vernetzung im Medical Imaging Center Bonn (MIB)
Auf Initiative der Augenklinik wurde am Universitätsklinikum Bonn das Medical Imaging Center Bonn (MIB) ins Leben gerufen. Das Kompetenzzentrum soll eine neue Dachstruktur für Bonner Wissenschaftler bilden, die sich mit der Anwendung von Bildgebung und Künstlicher Intelligenz, also Auswertungsalgorithmen, in der Medizin beschäftigen. Mona Senner, MSc., Prof. Frank G. Holz und Dr. rer. nat. Wolf Harmening (Bonn) stellen das MIB vor, in dem die Imaging-Aktivitäten der Medizinischen Fakultät Bonn in Klinik und Grundlagenwissenschaften sowie weiterer Forschungseinrichtungen und Netzwerke am Standort Bonn gebündelt werden sollen, um die interdisziplinäre Vernetzung innerhalb bestehender Strukturen zu verbessern.


» KIM – Kommunikation im Gesundheitswesen

Der Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) soll es Praxen ermöglichen, medizinische Dokumente elektronisch und sicher über die Telematikinfrastruktur zu versenden und zu empfangen. KIM funktioniert wie ein E-Mail-Programm, nur wird dabei jede Nachricht und jedes Dokument verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt. Da KIM sich in die Praxisverwaltungssysteme integrieren lassen soll, wird die Kommunikation besonders einfach und komfortabel sein – soweit die Theorie. Dr. Peter Heinz, 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA), gibt einen Überblick und schildert die Herausforderungen im Praxisalltag.


» Augenärzte im Internet: Zum Umgang mit negativen Online-Bewertungen

Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie
Im Fokus einer Studie der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG) und dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien stand die zentrale Frage: Wie sollen betroffene Ärztinnen und Ärzte am besten mit negativen Bewertungen auf Online-Plattformen umgehen? Sollen Ärztinnen und Ärzte auf negative Reviews reagieren, damit negative Wirkungen auf lesende User reduziert oder im besten Fall eliminiert werden können – und wenn ja, wie? Michaela Forrai, BA, Prof. Florian Arendt und Prof. Oliver Findl (Wien) stellen die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten Studie dar.


» Ist die Augenheilkunde reif für die Telemedizin?

Der unbeantwortete Mangel an Fachkräften als Notwendigkeit für innovative Versorgungsansätze in Kombination mit delegierbaren, standardisierten und bildgebenden Diagnoseverfahren in der Ophthalmologie bilden die ideale Grundlage für telemedizinische Ansätze und das schon seit einiger Zeit. Prof. Kai Januschowski, FEBO, Lukas Bisorca-Gassendorf, Prof. Martin Wenzel und Simo Murovski³ erörtern die Fragestellung im Titel aus zwei Blickwinkeln: Sind auf der einen Seite das Fach Augenheilkunde und auf der anderen Seite die Akteure (Politik, Berufsverbände, Patienten) reif/bereit für die Telemedizin?


» 35. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft (Teil 1)

Hybrid-Veranstaltung in Regensburg
Auch die Welt der Julius-Hirschberg-Gesellschaft (JHG) befand sich 2021 im zweiten Jahr der COVID-19-Pandemie – mit allen Ungewissheiten und den sich nahezu ständig ändernden Rahmenbedingungen. Nach dem rein virtuellen Kongress 2020 setzten der diesjährige Kongresspräsident, Prof. Andreas Remky (Regensburg), und die amtierende Obfrau der JHG, Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen), die 35. Zusammenkunft in Form eines Hybrid-Kongress mit internationaler Beteiligung um. Die Präsenzveranstaltung fand vom 8. bis 10. Oktober in Regensburg statt, das wissenschaftliche Programm am Samstag als Hybrid-Veranstaltung. Ein Bericht von Dr. Sibylle Scholtz.


» Bedeutung der Augensymptome bei zerebralen Sinusvenenthrombosen

In der Literatur wird auf zahlreiche Risikofaktoren hingewiesen, die zu einer Sinusvenenthrombose (CVT) führen können. Bei Impfungen mit bestimmten COVID-19-Vakzinen sind die Risikofaktoren einer CVT-Entstehung zu berücksichtigen. Augensymptome können bei Patienten mit einer CVT von großer diagnostischer Bedeutung sein. Prof. Dieter Schmidt (Freiburg) fasst seine Literaturrecherche über Risikofaktoren und über Augensymptome bei Sinusvenenthrombosen zusammen.


» Das Auge der Yombe

Serie zur Sammlung Roth (Folge 122)
Den Entwicklungsstand einer Kultur kann man an Hand seiner Kunst bewerten, allein an der Darstellung des Auges in Malerei oder Plastik lässt sich das Wissen und Können seiner Zeit ablesen. Waren es in den steinzeitlichen Höhlenmalereien nur dunkle Klekse, die das Auge charakterisierten, dienten allein runde Bohrungen zur Markierung der Augenhöhlen, so näherten sich die Abbildungen über Jahrtausende an das von der Natur vorgegebene Bild, um schließlich mit dem Beginn des Expressionismus sich wieder von der Wirklichkeit zu entfernen.


» Digitale Augenheilkunde im Fokus der DOG 2021 online

„Wissbegierig bleiben“
Unter der Präsidentschaft von Prof. Hagen Thieme, Direktor der Universitäts-Augenklinik Magdeburg, wurde mit dem 119. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vom 30. September bis 3. Oktober auch der diesjährige Kongress virtuell ausgetragen. Das Thema Digitalisierung prägte zugleich inhaltlich und formal das Programm, das in diesem Jahr unter Ausnutzung vielfältiger digitaler Formate und Möglichkeiten gestaltet wurde. Ulrike Lüdtke M.A. berichtet über den Jahreskongress der DOG.


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Ausgabe November 2021

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» Silvesterfeuerwerk: DOG begrüßt das neuerliche Verkaufsverbot für Pyrotechnik

(6. Dezember 2021) 

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) begrüßt das neuerliche Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu Silvester. Wie eine Umfrage der DOG an 75 deutschen Kliniken zeigt, reduzierte das Verkaufsverbot zum Jahreswechsel 2020/2021 die Zahl der Augenverletzungen im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als 80 Prozent. Um schwere, langfristige Schäden durch Raketen, Böller und Co über die Zeit der Pandemie hinaus zu vermeiden, plädieren die Augenärzte dafür, privates künftig durch gemeinschaftliches, professionell organisiertes Feuerwerk zu ersetzen.

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» Augenärzte raten: Beim Kauf von Weihnachtsgeschenken auf Sicherheit achten

(3. Dezember 2021) 

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. rät beim Kauf von Weihnachtsgeschenken besonders auf die Sicherheit zu achten. Bei Unfällen kann es zu schwerwiegenden Augenverletzungen mit langfristigen Folgen für die Betroffenen kommen. Die Augen sind besonders empfindlich und können, wenn sie von einem Geschoss getroffen werden, schwer verletzt werden. Spielzeugwaffen, mit denen sich Geschosse (ob Schaumstoffbälle, Pfeile mit Saugnapf oder anderes) verschießen lassen, werden oft unterschätzt.

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» Pro Retina: AMD-Aktionswoche vom 20.-27. November

(17. November 2021) 

Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland sind von einer frühen Form der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) betroffen. Obwohl die Netzhauterkrankung damit zu den Volkskrankheiten gehört, ist sie weitgehend unbekannt. Um das zu ändern, startet die gemeinnützige Organisation Pro Retina Deutschland e. V. am 20. November 2021 eine bundesweite AMD-Aktionswoche unter dem Motto „Gut sehen – (k)eine Frage des Alters“. Die Schirmherrschaft hat die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, übernommen.

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» Goldene Verdienstmedaille des BVA für Prof. Bernd Bertram

(8. November 2021) 

Prof. Dr. Bernd Bertram erklärte bei der Delegiertenversammlung des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA), die am 6. und 7. November online stattfand, seinen Rücktritt vom Amt des 2. Vorsitzenden. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Augenärztinnen und Augenärzte in Deutschland ehrte ihn die Delegiertenversammlung mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden und der Verleihung der goldenen Verdienstmedaille. Zum neuen 2. Vorsitzenden des BVA wählten die Delegierten Dr. Bernhard Bambas, bisher weiteres Mitglied des Vorstands. Neu in den Vorstand wurde Daniel Pleger gewählt.

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» Ausschreibung des RWA-Wissenschaftspreis 2022

(29. Oktober 2021) 

Der Verein Rheinisch-Westfälischer Augenärzte (RWA) hat den Wissenschaftspreis 2022 ausgeschrieben, der bei der nächsten RWA-Versammlung im Januar in Bielefeld verliehen werden soll. Mit dem Wissenschaftspreis soll der wissenschaftliche Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen gefördert werden und ein oder mehrere wissenschaftliche Projekte unterstützt werden, „deren erfolgreicher Abschluss einen wesentlichen Fortschritt in der klinischen Augenheilkunde begründen wird“.

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