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„Reformen dringend notwendig, aber in Abstimmung mit der Ärzteschaft“

Interview mit BVA-Vorsitzendem Daniel Pleger anlässlich der AAD 2026

Vom 11. bis 14. März laden der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands e. V. (BVA) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zur Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD) ein. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. BVA-Vorsitzenden Daniel Pleger (Kiel) über die Tagung sowie die berufspolitischen Herausforderungen des Faches.

Herr Pleger, zum 26. Mal laden BVA und DOG zur gemeinsamen Tagung ein. Welche inhaltlichen Programmpunkte erwartet die Teilnehmer über die vier Kongresstage?

Die AAD bildet traditionell den Auftakt für das neue Fortbildungsjahr. Wie immer dürfen sich unsere Teilnehmenden über ein vielfältiges Tagungsprogramm freuen mit den Klassikern wie den Wet- und Drylabs, Kursen zu IVOM und zu allen Fragen des Alltags in der Augenheilkunde. Gleichzeitig wurden rund 30 Prozent des Kursprogramms gänzlich erneuert. Damit reagiert die Programmkommission regelmäßig auf Feedback und Wünsche aus den vorangegangenen Jahren und hält das Kursprogramm aktuell und abwechslungsreich.

Welche medizinischen Entwicklungen oder Forschungstrends sehen Sie aktuell als besonders wegweisend?

Als hochtechnisierte Disziplin steht die Augenheilkunde stets aktuellen technischen Entwicklungen gegenüber, von denen Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten profitieren. Aktuell bestimmen hier unter anderem der potenzielle Einsatz künstlicher Intelligenz, neue Medikamente in der Augenheilkunde und digitale Anwendungen in der Praxis den Diskurs.

Erstmalig wird in diesem Jahr ein „AAD-Niederlassungstrack“ angeboten. Können Sie uns näheres über diesen Kurs berichten?

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Ausgabe März 2026.

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