Ophthalmo-Historiker tagten in Olten
XXXIX. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft (Teil 1)
Zwischen sanften Hügeln und den klaren Flüssen des Schweizer Mittellandes liegt Olten, jener Ort, der im Oktober zum Schauplatz des 39. Kongresses der Julius-Hirschberg-Gesellschaft für Geschichte der Augenheilkunde wurde. Mit großem Engagement hatten Dr. Frances Meier-Gibbons (Altendorf, Schweiz), die amtierende Obfrau der Gesellschaft, Geschäftsführer Frank Krogmann (Thüngersheim, Deutschland) und Prof. Heinrich Gerding (Rheinbach, Deutschland) als erfahrene Gastgeber die Organisation des Kongresses übernommen. Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) fasst die Tagung zusammen.
Der 39. Hirschberg-Kongress vom 10. bis 12. Oktober in Olten bewies einmal mehr, dass die Erforschung der Geschichte der Augenheilkunde nicht nur Rückschau bedeutet, sondern auch Brücken zwischen Generationen, Disziplinen und Ländern schlägt. Schon beim Eintreffen der Teilnehmenden war die besondere Stimmung greifbar, das freudige Wiedersehen bekannter Gesichter, der offene Austausch zwischen Wissenschaft und Geschichte, und die Begeisterung, mit der neue Erkenntnisse, seltene Dokumente und historische Bezüge diskutiert wurden.

