Interdisziplinäres Netzwerk für neue Lösungen in der Gesundheitsversorgung

Acht Fellows bilden den Kern des Netzwerks. (© Michael Fuchs, Carl-Zeiss-Stiftung)

Die Carl-Zeiss-Stiftung hat zum 1. September das CZS Health+Tech Network gestartet, ein interdisziplinäres Netzwerk für neue Lösungen in der Gesundheitsversorgung. Acht führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Technologie und Informatik arbeiten darin fach- und institutionsübergreifend zusammen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, neue Verbindungen, Perspektiven und Forschungsansätze zu schaffen und gemeinsam Lösungen für reale Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Für das Netzwerk stellt die Stiftung zehn Millionen Euro bereit.

„Forschende aus der Medizin, den Ingenieurwissenschaften und der Informatik sprechen oft nicht die gleiche Sprache und gehen Probleme unterschiedlich an. Mit dem CZS Health+Tech Network  wollen wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen, die aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln auf dieselben Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung schauen. Daraus erhoffen wir uns neue Lösungsansätze, die einzelne Disziplinen allein so nicht entwickeln können.“, sagt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung.

Damit aus dem Austausch zügig konkrete Forschungsprojekte entstehen können, stehen den Fellows netzwerkinterne Fördermittel zur Verfügung. Sie sind gedacht für Vorhaben, die Kompetenzen aus dem Netzwerk verbinden und fachübergreifende Projekte ermöglichen. So soll der Weg von einer ersten interdisziplinären Idee zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt erleichtert werden.

Quelle: Carl-Zeiss-Stiftung

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