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Optoakustik macht Laser-Photokoagulationen sicherer
Bundes-Innovationspreis Medizintechnik für neues Verfahren
Wissenschaftler an der Universität und dem Laserzentrum Lübeck haben ein Verfahren entwickelt, das bei Laserbehandlungen an der Netzhaut die Temperaturerhöhung stringent überwacht. Hierzu wird ein automatisch gesteuerter Behandlungslaser entwickelt und klinisch erprobt. Auf diese Weise können Nebenwirkungen und Komplikationen der Photokoagulation erheblich verringert werden. Das Vorhaben ist einer der Gewinner des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2006 und soll vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 1,5 Millionen Euro für die Durchführung eines Transferprojekts gefördert werden.
Glaukom: Augentropfen lassen Sehzellen überleben
Augentropfen mit einem Nerven-Wachstumsfaktor könnten die Zerstörung von Sehzellen bei Glaukompatienten zumindest verlangsamen. Das berichten italienische Wissenschaftler online vorab nach Untersuchungen an Ratten und ersten Patienten in den Proceedings der amerikanischen Akademie der Wissenschaften.
BVA: Augenärztliche Untersuchung mit spätestens dreieinhalb Jahren
Anlässlich der Woche des Sehens weist der Berufsverband der Augenärzte (BVA) auf die Bedeutung einer frühzeitigen augenärztlichen Untersuchung bei Kindern zur Vermeidung späterer Sehstörungen hin.
Schutz der Augen beim Heimwerken
Bei der Garten- und Heimarbeit besteht die Gefahr, dass ein Fremdkörper ins Auge gerät. Experten der Stiftung Auge klären darüber auf, wie das Auge geschützt werden kann und welche Maßnahmen bei Verletzungen nötig sind.
Erstmals positive Resultate mit neuem Wirkstoff gegen die trockene Makuladegeneration
Bislang galt die trockene Spätform der altersabhängigen Makuladegeneration als nicht behandelbar. Jetzt zeigten sich erstmals positive Resultate mit dem Antikörper Lampalizumab, der in einer internationalen Studie das Voranschreiten der Krankheit bei vielen Patienten deutlich bremsen konnte. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht. „Dies sind ermutigende Ergebnisse zum Einsatz eines Komplementhemmstoffes bei der geographischen Atrophie“, sagt Professor Frank Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, dessen Forscherteam an der Studie beteiligt war.
Sehbehinderte hören die Welt dank Radar
Per Radartechnologie abgescannt und in ein akustisches Bild übersetzt: So soll die Umgebung für Blinde und sehbehinderte Menschen sich künftig darstellen, damit sie sich besser orientieren können. Ein entsprechendes Sensorsystem entwickeln Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit Partnern aus der Praxis im Projekt Ravis-3D. Es wird für drei Jahre von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 1,8 Millionen Euro gefördert. 1,36 Millionen Euro davon gehen an die RUB.

