Ähnliche Beiträge
Auftakt der AAD in Düsseldorf
Zum heutigen Auftakt der AAD-Jahrestagung in Düsseldorf konnten die Veranstalter bereits rund 5.800 angemeldete Teilnehmer verzeichnen. Noch bis zum Samstag wird ein vielfältiges Fortbildungsprogramm zu allen wissenschaftlichen Themen des Faches sowie Aspekten zur Gesundheitsökonomie, Praxisführung und auch berufspolitischen Fragen geboten. Welches Anliegen sich bei der gemeinsamen Veranstaltung von BVA und DOG mit dem diesjährigen Hauptthema „Augenheilkunde im Spannungsfeld zwischen Studien und real life“ verbindet, erläuterte der BVA-Vorsitzende Prof. Bernd Bertram zum Tagungsbeginn.
Stiftung Auge: Projekt zu Sehbehinderung in Heimen
Die Stiftung Auge startet daher im November 2014 bundesweit ein Projekt, das die Lebenssituation älterer Menschen mit Sehbehinderungen in Seniorenheimen gezielt erfasst und Versorgungslücken aufdecken soll. Auf dem Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) 2014 in Leipzig spendeten Augenärzte mehr als 10.000 Euro zugunsten der Stiftung Auge, um das neue Projekt zu unterstützen.
Geringeres Unfallrisiko für Autofahrer nach Katarakt-OP
Patienten mit Katarakt weisen nach einem operativen Eingriff ein um neun Prozent geringeres Risiko auf, als Autofahrer einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die kürzlich im Fachjournal JAMA Ophthalmology erschien, teilt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) mit und betont, dass schlechtes Sehen das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen kann. Vor allem ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr sollten ihre Augen deshalb regelmäßig auf Anzeichen einer Katarakt untersuchen und, wenn nötig, operieren lassen.
Studie zur Veränderung der extrazellulären Matrix in der Retina
Wenn die Netzhaut nicht ausreichend mit Blut versorgt ist, verändert sich das Proteingerüst in der Umgebung der retinalen Zellen, die extrazelluläre Matrix. Verschiedene Augenerkrankungen, etwa Glaukom, gehen mit solchen Durchblutungsstörungen einher. Wie genau sich die extrazelluläre Matrix dabei umstrukturiert, beschreiben Forscher der Ruhr-Universität Bochum in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“.
Augenhornhautspende bleibt in der Organspende annährend stabil
Der dramatische Rückgang in der Organspende ist auch an der Gewebespende nicht spurlos vorbeigegangen. Die Zahl der Gewebespenden im gemeinnützigen Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) ist 2013 nach mehreren Jahren des Wachstums leicht um 1,1 Prozent zurückgegangen. Insgesamt haben 1.774 Menschen Gewebe gespendet. Die Zahl liegt damit nach Angaben der DGFG um 20 Spender niedriger als 2012, teilt die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH mit. „Wir sind froh, dass wir die Spendezahlen trotz zurückgehender Organspenden annährend auf Vorjahresniveau halten konnten“, sagt Martin Börgel, Geschäftsführer der DGFG. „Der Rückgang konnte nur durch neue Spendeprogramme, deutlich mehr Spendermeldungen und verbesserte Aufbereitungstechniken in den Gewebebanken aufgefangen werden.“ Trotz der Rückgänge in der Organspende habe sich die Gewebespende und insbesondere die Augenhornhautspende in vielen Kliniken in Deutschland etabliert. 3.368 Augenhornhäute wurden im Jahr 2013 nach Informationen der DGFG gespendet. Das waren etwa 100 weniger als im Vorjahr. Mit diesem Rückgang wurde nach Angaben der DGFG der steigende Trend der vergangenen Jahre erstmals seit über fünf Jahren unterbrochen.
Podcast zu Transplantation von RPE-Zellen im Schweinemodell
Der Podcast Retina View stellt am 27. März die Transplantation von RPE-Zellen im Schweinemodell als Therapieansatz für verschiedene Formen der AMD vor.

