Der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR) hat auf seiner letzten Hauptversammlung in Berlin Dr. Kaweh Schayan-Araghi zum 1. Januar 2008 für zwei Jahre zum neuen Präsidenten gewählt.
Schayan-Araghi ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie im Vorstand des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA). Zudem ist er 2. Vorsitzender des BDOC (Bundesverband der Deutschen Ophthalmochirurgen). Darüber hinaus ist der Mitbegründer der Frankfurter ARTEMIS-Laserklinik offiziell anerkannter LASIK-Trainer mit der Lizenz zur Ausbildung anderer Augenärzte in der LASIK-Methode.
Ein Team um Professor Constantin Rothkopf am Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt hat in einer Studie gezeigt, dass Menschen ihre Augenbewegung unbewusst mehrere Schritte voraus planen können. Die im Journal „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie benutzt Methoden der künstlichen Intelligenz um das menschliche Planungsverhalten zu untersuchen. Die Ergebnisse sind relevant für das Verständnis der Informationsverarbeitung unseres Gehirns.
Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen, teilt das IPHT mit.
Die US-Firma Genentech hat den Augenärzten des Landes in einem Brief mitgeteilt, dass sie ab Dezember nicht mehr das Medikament Avastin erhalten können, das zur AMD-Behandlung eingesetzt wird. Der Hersteller Genentech möchte, dass die Ophthalmologen auf Lucentis ausweichen, das ebenfalls von Genentech entwickelt wurde.
Ein intaktes Immunsystem schützt vor altersbedingter Makuladegeneration. Zu dieser Erkenntnis gelangte jetzt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Christoph Binder (Wien) mit Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA. Die neuen Erkenntnisse wurden im renommierten Fachjournal Nature veröffentlicht. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass ein als Faktor H bekanntes Eiweißmolekül die entzündungsfördernde Substanz Malondialdehyd bindet und damit die Lichtsinneszellen der Netzhaut vor einer Schädigung schützt.
Das Smartphone könnte in Zukunft augenärztliche Untersuchungen ermöglichen. Aus einer Handykamera und bestimmten Aufsätzen haben Wissenschaftler aus Bonn ein einfaches Untersuchungsgerät getestet, das vor allem Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern zugutekommen soll. Mit einer Forschungsförderung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) konnten die Forscher das Verfahren im Rahmen einer Pilotstudie in Indien erfolgreich testen. Auch in Deutschland wäre ein Einsatz denkbar, etwa in Pflegeheimen oder ländlichen Regionen.
Ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zum Verständnis des Sehvorgangs ist in einer von Prof. Mathias Seeliger vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen koordinierten interdisziplinären Zusammenarbeit mit Gruppen aus Jülich, Oldenburg und Dublin gelungen, teilt die Universität Tübingen mit. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Nature Communications der Nature-Gruppe veröffentlicht.