Der Optometrist im deutschen Versorgungssystem
Ausbildungswege, Tätigkeitsfelder und Zusammenarbeit mit der Augenheilkunde
Der Begriff Optometrist ist nicht einheitlich definiert. Unterschiedliche Ausbildungswege führen zu variierenden Kompetenzprofilen. Für Augenarztpraxen und interdisziplinäre Versorgungskonzepte stellt sich daher die Frage, welche Aufgabenbereiche realistisch von Optometristen übernommen werden können. Dr. Anke Messerschmidt-Roth und Karsten Pfeiffer (Marburg) geben einen Überblick über derzeitige Ausbildungswege, Tätigkeitsfelder und mögliche Einsatzbereiche im deutschen Versorgungssystem.
Der Begriff Optometrist begegnet uns im deutschsprachigen Gesundheitswesen zunehmend häufiger. Gleichzeitig besteht sowohl in der Öffentlichkeit als auch innerhalb verschiedener Berufsgruppen weiterhin Unklarheit darüber, welche Qualifikationen mit dieser Berufsbezeichnung verbunden sind. Während der Begriff international klar definiert ist, hat sich in Deutschland ein heterogenes Bild entwickelt. Für Augenarztpraxen, Kliniken und interdisziplinäre Versorgungsstrukturen stellt sich daher die Frage, welche Kompetenzen mit dieser Qualifikation verbunden sind und welche Aufgabenbereiche realistisch sind. Dieser Beitrag versucht das Berufsbild zu erläutern, beschreibt mögliche Einsatzgebiete im deutschen Versorgungssystem und geht auf die unterschiedlichen Ausbildungswege ein

